MADRID

Typische Postkartenansicht: Vorne das Metropolis-Gebäude, rechts der Blick hinauf zur Gran Vía. (Foto: spe)

Typische Postkartenansicht: Vorne das Metropolis-Gebäude, rechts der Blick hinauf zur Gran Vía, wo das Telefónica-Gebäude herausragt. (Foto: spe)

„Madrid? Ach ja, dieses Dorf in der Mitte von Spanien, das nicht einmal einen Strand hat.“ Ganz so überheblich wie der Bekannte aus Barcelona sollte man es vielleicht nicht ausdrücken, doch ein gewisser Dorfcharakter ist Madrid trotz der 3,2 Mio. Einwohner nicht abzusprechen. Zumindest was das touristische Zentrum angeht.

Viele der Sehenswürdigkeiten sind fußläufig zu erreichen. Nehmen wir die Puerta del Sol als Mittelpunkt: Hier treffen sich drei Metrolinien und zahlreiche Busverbindungen. Fünf Gehminuten Richtung Norden sind es bis zur Gran Vía (Calle Montera bergauf laufen), gute fünf Minuten nach Osten bis zur Plaza de Cibeles (über die Calle de Alcalá) und nach Westen sind es kaum fünf Gehminuten zur Plaza Mayor (über die Calle Mayor). Auch nach Süden läuft man gerade einmal fünf bis zehn Minuten, um ins Ausgehviertel Huertas einzutauchen.

Trotz der allgemeinen Geschäftigkeit und des Lärms (Verkehr, Baustellen, Martinshörner) stresst diese Stadt nicht – aber als flüchtiger Besucher lässt sich so etwas ja ohnehin immer leicht sagen. Kurzum: In zwei, drei Tagen hat man die wesentlichen Sehenswürdigkeiten abgehakt. Wer nur wenig Zeit hat, kann sich für 21 Euro ein Tagesticket für den Hop-on-hop-off-Bus kaufen. Im inkludierten Faltplan gibt es noch zusätzliche Gutscheine.

Weitere Tipps Essen: Bei der Kette 100 Montaditos gibt es bocadillos und den halben Liter Bier für je einen Euro. Eine Filiale befindet sich unter anderem im oberen Abschnitt der Calle Montera. Weitere hier. Aufpassen: Wie in vielen anderen spanischen Großstädten treiben sich in Madrids Zentrum Taschendiebe herum. Das Portemoinnaie gehört nicht in die Gesäßtasche, das Smartphone beim Essen unter freiem Himmel nicht auf den Tisch. Shoppen: An der Gran Vía sind alle gängigen Labels vertreten (Bershka, Pull&Bear, Celio, Stradivarius, etc.) Sehenswert: Der H&M an der Gran Vía 37.

Weitere Eindrücke in der Fotogalerie weiter unten.

Sören Peters

Die Puerta del Sol ist nicht nur der Mittelpunkt Madrids, hier ist auch der Null-Kilometerstein der spanischen Nationalstraßen. Im Mittelpunkt des Platzes steht ein Reiterstandbild von König Karl III. Dominierendes Gebäude ist die Casa de Correos. (Foto: spe)

Die Puerta del Sol ist nicht nur der Mittelpunkt Madrids, hier ist auch der Null-Kilometerstein der spanischen Nationalstraßen. Im Mittelpunkt des Platzes steht ein Reiterstandbild von König Karl III. Dominierendes Gebäude ist die Casa de Correos. (Foto: spe)

Nach wenigen Gehminuten erreicht man die Plaza de Cibeles mit dem Kybele-Brunnen im Mittelpunkt. Hier feiert Real Madrid seine Titel. Hier befindet sich auch der Palacio de Comunicaciones, die ehemalige Postverwaltung. (Foto: spe)

Nach wenigen Gehminuten erreicht man die Plaza de Cibeles mit dem Kybele-Brunnen im Mittelpunkt. Hier feiert Real Madrid seine Titel. Hier befindet sich auch der Palacio de Comunicaciones, die ehemalige Postverwaltung. (Foto: spe)

Der Paseo del Prado führt uns zum gleichnamigen Museum. (Foto: spe)

Von dort aus führt uns der Paseo del Prado zum gleichnamigen Museum. (Foto: spe)

Das Museo del Prado gehört zu den bedeutendsten Museen der Welt. (Foto: spe)

Das Museo del Prado zählt zu den bedeutendsten Museen der Welt. (Foto: spe)

Auch das Cason del Buen Retiro gehört zum Museum. (Foto: spe)

Auch das Casón del Buen Retiro gehört zum Museum. (Foto: spe)

Den großen Kreisverkehr vor dem Museum ziert der Neptunbrunnen. (Foto: spe)

Den großen Kreisverkehr vor dem Museum ziert der Neptunbrunnen. (Foto: spe)

Am Ende des Paseo del Prado liegt der Bahnhof Atocha, Ziel der Terroranschläge auf Nahverkehrszüge am 11. März 2004 mit 191 Toten und 2.051 Verletzten. (Foto: spe)

Am Ende des Paseo del Prado liegt der Bahnhof Atocha, Ziel der Terroranschläge auf Nahverkehrszüge am 11. März 2004 mit 191 Toten und 2.051 Verletzten. (Foto: spe)

Ebenfalls am Paseo del Prado: Das Caixa Forum, Museum und Konferenzzentrum in einem. (Foto: spe)

Ebenfalls am Paseo del Prado: Das Caixa Forum, Museum und Konferenzzentrum in einem. Auch in der Nähe: Das Museo Reina Sofía. (Foto: spe)

Auf dem Rückweg zur Plaza de Cibeles kommen wir noch an der Börse vorbei. (Foto: spe)

Auf dem Rückweg zur Plaza de Cibeles kommen wir auch noch an der Börse vorbei… (Foto: spe)

...ehe wir die Puerta de Alcalá erblicken. (Foto: spe)

…ehe wir die Puerta de Alcalá erblicken. (Foto: spe)

Vorbei geht es am Metropolis-Gebäude und am Edificio Telefónica... (Foto: spe)

Vorbei geht es am Metropolis-Gebäude und am Edificio Telefónica… (Foto: spe)

...über die Gran Vía... (Foto: spe)

…über die Gran Vía… (Foto: spe)

...bis zur Plaza España. In der Mitte das Cervantes-Denkmal, dahinter das Edificio España. (Foto: spe)

…bis zur Plaza España. In dessen Mitte steht das Cervantes-Denkmal mit Don Quijote und Sancho Panza (vorne), dahinter das Edificio España. (Foto: spe)

Nicht weit von der Plaza de España entfernt: Der Templo de Debod, ein ägyptischer Tempel. (Foto: spe)

Nicht weit von der Plaza de España entfernt: Der Templo de Debod, ein wiederaufegbauter ägyptischer Tempel. (Foto: spe)

Hinter dem Templo de Debod eröffnet sich ein Blick auf den Süden Madrids, inklusive der Kathedrale Santa Maria de la Almudena. (Foto: spe)

Hinter dem Templo de Debod eröffnet sich ein Blick auf den Süden Madrids, inklusive der Kathedrale Santa Maria de la Almudena. (Foto: spe)

Die Kathedrale liegt gegenüber des Königspalastes. (Foto: spe)

Die Kathedrale liegt gegenüber des Königspalastes. (Foto: spe)

Noch einmal der Palacio Real, von den Sabatini-Gärten aus gesehen. (Foto: spe)

Noch einmal der Palacio Real, von den Sabatini-Gärten aus gesehen. (Foto: spe)

Nach einem kurzen Spaziergang über die Calle Mayor sieht man auf der rechten Seite den Mercado de San Miguel. (Foto: spe)

Nach einem kurzen Spaziergang über die Calle Mayor sieht man auf der rechten Seite den stets gut besuchten Mercado de San Miguel. (Foto: spe)

Neben herzhaften Mini-Fuets gibt es auch frisches Obst, belegte Baguettes (bocadillos), Getränke, Meeresfrüchte, und und und. (Foto: spe)

Neben herzhaften Mini-Fuets gibt es auch frisches Obst, belegte Baguettes (bocadillos), Getränke, Meeresfrüchte, und und und. (Foto: spe)

Gut gestärkt kann man also über die Plaza Mayor bummeln... (Foto: spe)

Gut gestärkt kann man also über die Plaza Mayor bummeln… (Foto: spe)

...um fünf Minuten später wieder die Puerta del Sol zu erreichen. (Foto: spe)

…um fünf Minuten später wieder die Puerta del Sol zu erreichen. (Foto: spe)

...entweder man stärkt sich in der Calle Montera - hier die Cervezeria-Kette 100 Montaditos. (Foto: spe)

…entweder man stärkt sich in der Calle Montera – hier die Cervezeria-Kette 100 Montaditos. (Foto: spe)

Oder man geht shoppen auf der Gran Vía - hier der Eingangsbereich des H&M an der Gran Vía 37. (Foto: spe)

Oder man geht shoppen – hier der Eingangsbereich des H&M an der Gran Vía 37. (Foto: spe)

Wer noch ganz viel Energie hat, setzt sich in die U-Bahn... (Foto: spe)

Wer noch ganz viel Energie hat, setzt sich in die U-Bahn… (Foto: spe)

...und erreicht nach rund 20 Minuten die Torres KIO an der Plaza de Castilla. (Foto: spe)

…und erreicht nach rund 20 Minuten die Torres KIO an der Plaza de Castilla. (Foto: spe)

Zehn Gehminuten sind es von dort aus zu den Cuatro Torres, die die Skyline der spanischen Hauptstadt prägen. (Foto: spe)

Zehn Gehminuten sind es von dort aus zu den Cuatro Torres, die die Skyline der spanischen Hauptstadt prägen. (Foto: spe)

Fußballfans können das Stadion von Real Madrid, das Santiago Bernabeu, besichtigen. Nicht unerwähnt bleiben sollen die beiden anderen Madrider Vereine Atlético und Rayo Vallecano. (Foto: spe)

Fußballfans können das Stadion von Real Madrid, das Santiago Bernabeu, besichtigen. Nicht unerwähnt bleiben sollen die beiden anderen Madrider Vereine Atlético und Rayo Vallecano. (Foto: spe)

Wenn es dunkel wird, hüllt sich die Stadt in ein Lichterkleid. Hier die Plaza de Cibeles. (Foto: spe)

Wenn es dunkel wird, hüllt sich die Stadt in ein Lichterkleid. Hier die Plaza de Cibeles. (Foto: spe)

Auch das Metropolis-Gebäude wird anders als noch am Tag. (Foto: spe)

Auch das Metropolis-Gebäude wirkt ganz anders als noch am Tag. (Foto: spe)

Die Basilica San Francisco el Grande. (Foto: spe)

Ebenso wie die Basilica San Francisco el Grande in der Nähe des Königspalastes. (Foto: spe)

Wir hören auf, wo wir angefangen haben: Das Stadtwappen ist an der Puerta del Sol dargestellt: Der Bär und der Erdbeerbaum. (Foto: spe)

Wir hören auf, wo wir angefangen haben: Das Stadtwappen ist an der Puerta del Sol dargestellt: Der Bär und der Erdbeerbaum. (Foto: spe)

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