Essen und Trinken

Symbolbild: Köche in Aktion bei WokToWalk in Soho. Das Viertel ist eine kulinarische Schatztruhe. (Foto: Sören Peters)

Symbolbild: Köche in Aktion bei WokToWalk in Soho. (Foto: Sören Peters)

Die gute Nachricht vorweg: In London ist noch kein Besucher verhungert. Zumindest nicht in der Neuzeit. Und dass es weitaus mehr gibt als Fish and Chips aus einem Zeitungsblatt, hat sich inzwischen auch herumgesprochen. Die schlechte Nachricht: Es gibt eine so große Auswahl, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht. Die folgende Zusammenstellung an Pubs, Restaurants, Bars, Märkten und Takeaways soll eine kleine Hilfestellung sein, die Qual der Wahl ein wenig zu lindern.

Eine kulinarische Schatztruhe ist das Soho-Viertel zwischen Piccadilly Circus, Shaftesbury Avenue, Regent und Oxford Street. Ob Pizza, Steak oder Vegetarisch – hier ist (fast) alles zu finden, um satt zu werden.

Hähnchen Piri-Piri bei Nando's. (Foto: Sören Peters)

Hähnchen Piri-Piri bei Nando’s. (Foto: Sören Peters)

Nando’s Die Filialen dieser Kette konnten in der vergangenen Zeit dicke Pluspunkte bei mir sammeln. Vor alles das Piri-Piri-Hähnchen ist lecker und liegt nicht allzu schwer im Magen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist eine faire Sache: Das halbe Hähnchen mit Pommes und Salat gibt’s für zehn GBP, das Glas Wein dazu für fünf GBP. Neben der Spezialität stehen auch Burger, Salate und Wraps auf der Karte. Ein Restaurant findet sich alle paar Hundert Meter.

Essensstände auf dem Greenwich Market. (Foto: Sören Peters)

Gedränge vor den Essensständen auf dem Greenwich Market. (Foto: Sören Peters)

Marktessen Hier kann man sich für ca. fünf Pfund einmal um die Welt futtern. Die (subjektiv betrachtet) drei besten Fressmeilen: Der Greenwich Market, der Borough Market gleich neben der London Bridge und – mit kleinen Abstrichen – Camden Lock. Auf beiden Märkten gibt es Spezialitäten aller Kontinente zu einem fairen Preis. Besonders empfehlenswert sind der spanische und thailändische Stand in Greenwich und die Inder-Buden in Camden. Einfach ausprobieren!

Schlicht und authentisch: Wagamama. (Foto: Sören Peters)

Setzt Maßstäbchen: Wagamama. (Foto: Sören Peters)

Wagamama So schlicht wie das schwarze Schild mit dem roten Stern ist auch die Einrichtung in den Restaurants der Japanisch-Kette: Holzbänke und -tische vermitteln den Charme einer Knast-Kantine, doch dafür kann man den Köchen über die Schulter schauen. Es ist sauber und der Service ist aufmerksam. Zahlreiche Filialen verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet. Besonders zentral ist das Restaurant an der Lexington Street (Soho). Eine Übersicht gibt es hier. Zudem kann man sich vorab die Speisekarte anschauen.

Pubfood Eine günstige Alternative zu den Restaurants bietet die Pubkette „Wetherspoon“. Die einzelnen Pubs verteilen sich über das komplette Stadtgebiet. Im Zentrum ist besonders das „Lord Moon of the Mall“ zu empfehlen (Whitehall, neben den Trafalgar Studios). Auch das „Montague Pyke“ (Charing Cross Road) und „The Moon Under Water“ (Leicester Square) sind von den Sehenswürdigkeiten in Westminster fußläufig zu erreichen. Eine komplette Übersicht gibt es hier. Auf der Homepage kann man auch einen Blick in die Karte werfen.

Soho Joe. (Foto: Sören Peters)

Soho Joe. (Foto: Sören Peters)

Soho Joe Die vermutlich beste Pizza in Central London gibt es in der 22-25 Dean Street. Leckerer Teig, reichlich Belag, fairer Preis. Und das alles in einer netten, entspannten Atmosphäre (eigentlich, bei den vergangenen Besuchen hatte die Freundlichkeit etwas nachgelassen). Jede Pizza kostet sieben Pfund, die Flasche Weißwein der Hausmarke kostet 13 GBP. Wer sich schonmal ein paar Anregungen holen möchte, kann schonmal einen Blick in die Karte werfen. Beachten: Nur Bares ist Wahres! EC- und Kreditkarten werden nicht akzeptiert.

Maoz Besonders bei gutem Wetter bietet es sich an, bei Maoz eine Falafel zum Mitnehmen abzugreifen. Hat man die Teigtasche in der Hand, ist selbstbedienung an der Salatbar angesagt. Vorsicht ist jedoch bei der Dosierung der scharfen Saucen geboten. Schnell noch ein paar kühle Getränke am Kiosk holen und schon geht es zum Picknick zum Soho Square! Die Filiale befindet sich in der 43 Old Compton Street.

Sterne-Küche mal anders: Pret-a-Manger und Eat eignen sich prima für einen kurzen Stop. (Foto: Sören Peters)

Sterne-Küche mal anders: Pret-a-Manger und Eat eignen sich für einen kurzen Stop. (Foto: Sören Peters)

Schnell was auf die Hand Nicht zu übersehen sind die gefühlt tausend Filialen von Eat und Pret-a-Manger. Das Konzept in beiden Ketten ist in etwa das gleiche: Organic Food und Getränke, in der Regel zum Mitnehmen. Einige Niederlassungen verfügen über ein geringes Angebot an Sitzplätzen. Zu empfehlen, wenn einen plötzlich der kleine Hunger erwischt oder man auf die Schnelle einen Salat oder Sandwich verdrücken möchte.

Masala Zone An die Stelle von Fish and Chips als Nationalgericht treten dank der vielen indischen Einwanderer immer mehr die lecker-würzigen Curries. Herausragend ist hier Masala Zone, dessen sieben Niederlassungen sich über die ganze Stadt verteilen. Trotz des Kettencharakters ist man bemüht, jedem Restaurant einen individuellen Charakter zu verpassen.

Restaurants an der Brick Lane. (Foto: Sören Peters)

Restaurants an der Brick Lane. (Foto: Sören Peters)

Brick Lane A propos Indisch: Hier lohnt sich auch ein Besuch an der Brick Lane. Nach Hugenotten und Juden prägen nun Einwanderer aus Südasien das Bild dieser geschichtsträchtigen Straße östlich der City (Tube: Aldgate East). Für etwa zehn Pfund wird man hier satt. Da viele Lokale keine Schanklizenz besitzen, kann man Wein günstig im Kiosk nebenan kaufen.

Jamie Oliver Der britische Starkoch hat im gesamten Stadtgebiet mehrere Restaurants eröffnet. Besucht habe ich bislang Jamie´s Italian in Greenwich. Hier gibt es einen Bericht dazu.

Hähnchen-Takeaways wie dieses gibt es überall im Stadtgebiet. (Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/zongo/10695404656/">David Holt London</a> via <a href="http://photopin.com">photopin</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">cc</a>)

Hähnchen-Takeaways wie dieses gibt es überall im Stadtgebiet. (Foto: David Holt London via photopin cc)

Fried Chicken Die letzte Rettung, wenn man keine Zeit hatte, was „Richtiges“ zu essen. Die Hähnchen-Buden gibt es überall im gesamten Stadtgebiet, meist in der Umgebung von Off-Licence-Stores (Kiosken) und Wettbüros, was ja eigentlich auch überall der Fall ist. Für ein bis zwei GBP gibt es schon Chicken-Burger oder -Wraps, etwa vier Pfund kostet das Menü mit triefenden Pommes und einem Softdrink dabei. Wie gesagt: Besser als nichts. Und irgendwie doch typisch britisch.

Dein Wissensdurst ist noch nicht gestillt? Du hast Hunger auf weitere Infos über Essen und Trinken in London? Diese Liste wird ständig erweitert! Versprochen!

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