LANGEOOG

Lale-Andersen-Denkmal vorm Wasserturm. (Foto: Sören Peters)

Lale-Andersen-Denkmal vorm Wasserturm. (Foto: Sören Peters)

Als „Insel fürs Leben“ bewirbt sich die Nordsee-Insel Langeoog – und ganz daneben liegen die Marketingstrategen nicht. Ich kenne die Insel, seit ich denken kann. Im Kinderwagen schoben mich Mama und Papa über die Dünenwege, später tapste ich vorsichtig über die Holzbohlen am Strand und cruiste als Teenager ganz cool mit Inline-Skates  über die Hauptstraße. Langeoog, das sind die Sommer meiner Kindheit und Jugend. Zugegeben, mit den Jahren wurden andere, exotische Destinationen interessanter, aber Langeoog lässt mich nicht los – auch wenn es nur für ein Wochenende ist.

Eine Fähre nimmt Kurs auf den Langeooger Hafen. (Foto: Sören Peters)

Eine Fähre nimmt Kurs auf den Langeooger Hafen. (Foto: Sören Peters)

Ankommen Bei klarer Sicht lässt sich der Wasserturm schon vom Anleger in Bensersiel erahnen. Von dort aus geht es in rund 45 Minuten mit der Fähre zum Langeooger Hafen. Weitere fünf Minuten dauert der Transfer mit der Inselbahn in den Ort. Die Orientierung fällt leicht: Geradeaus geht es über die Hauptstraße zum Strand (der Wasserturm ist nicht nur das Wahrzeichen der Insel, sondern auch eine Orientierungshilfe). Von dort zweigt die Barkhausenstraße ab, die zweite „große“ Straße der Insel. Wichtig: Langeoog ist autofrei. Verkehrsmittel sind Fahrräder, Elektrokarren, Pferdekutschen und die eigenen Füße.

Strandkörbe auf Langeoog. (Foto: Sören Peters)

Strandkörbe auf Langeoog. (Foto: Sören Peters)

Bei gutem Wetter Ab an den Strand! Ob im Strandkorb (8,50 Euro/Tag) oder mit dem Badelaken im Sand, ist dabei ganz egal. Einfach mal raus aus dem Alltag und frische Nordseeluft schnuppern. Wenn es mal wieder wolkig ist, ist Bewegung angesagt. Weite Teile der Insel kann man zu Fuß erkunden, etwa die ehemalige Seenotrettungsstation mitsamt Pirolatal. Besonders schön ist eine Wanderung über die Deiche (Willrath-Dreesen-Straße Richtung Osten folgen, über den Deich zum Hafen wandern und dann über den Ringschloot zurück ins Dorf). Natürlich ist die Strecke auch mit dem Fahrrad zu machen. Ebenfalls beliebt: Radtouren zur Meierei und zum Ostende der Insel. Nach einer Dickmilch mit Sanddornsaft geht es dann wieder zurück ins Dorf.

Beliebtes Ausflugsziel: Die Meierei am Ostende der Insel. (Foto: H.G. Graser/gemeinfrei, wikimedia commons)

Beliebtes Ausflugsziel: Die Meierei am Ostende der Insel. (Foto: H.G. Graser/gemeinfrei, wikimedia commons)

Bei schlechtem Wetter gibt es zwei Alternativen: Gute Kleidung oder Indoor-Aktivitäten, etwa im Erlebnisbad oder im Haus der Insel (Schifffahrtsmuseum).

Essen und Trinken ist etwas teurer als auf dem Festland. Im Dorf wird von Pizza über Currywurst, Salat und Steak alles geboten. Empfehlenswert ist aber – na klar – der frische Fisch. Bei Tripadvisor gibt es stetig aktuelle Bewertungen.

Gut zu wissen: Offizielle Webseite mit Schifffahrtsplänen, Infos zur LangeoogCard und Unterkunftssuche.

Neuigkeiten von der Insel // Liebslingswebcam

Weitere Eindrücke in der Fotostrecke weiter unten!

Sören Peters

Los geht's: Fahrt mit der Inselbahn vom Hafen in den Ortskern. (Foto: Sören Peters)

Los geht’s: Fahrt mit der Inselbahn vom Hafen in den Ortskern. (Foto: Sören Peters)

Dort fällt die Orientierung leicht: Es gibt zwei große Straßen. Hier die Hauptstraße... (Foto: Sören Peters)

Dort fällt die Orientierung leicht: Es gibt zwei große Straßen. Hier die Hauptstraße… (Foto: Sören Peters)

...und dort die Barkhausenstraße. (Foto: Sören Peters)

…und dort die Barkhausenstraße. (Foto: Sören Peters)

Bei guten Wetter führt der Weg am Wasserturm vorbei Richtung Strand. (Foto: Sören Peters)

Bei gutem Wetter führt der Weg am Wasserturm vorbei in Richtung Strand. (Foto: Sören Peters)

Dünenüberweg zum Hauptbad. (Foto: Sören Peters)

Dünenüberweg zum Hauptbad. (Foto: Sören Peters)

Weitläufiger Strand am Hauptbad. (Foto: Sören Peters)

Weitläufiger Strand am Hauptbad. (Foto: Sören Peters)

Typisch Nordsee: Eine frische Brise und raue Brandung. (Foto: Sören Peters)

Typisch Nordsee: Eine frische Brise und raue Brandung. (Foto: Sören Peters)

A propos rau: Anblicke wie diese sind es, warum ich mich in Langeoog verliebt habe. (Foto: Sören Peters)

A propos rau: Anblicke wie diese sind es, warum ich mich in Langeoog verliebt habe. (Foto: Sören Peters)

Blick vom Hügel, wo früher die Seenotrettungsstation stand. Der orangefarbene Kasten wird nicht mehr benötigt und wurde jüngst abgebaut. (Foto: Sören Peters)

Blick vom Hügel, wo früher die Seenotrettungsstation stand. Der orangefarbene Kasten wird nicht mehr benötigt und wurde jüngst abgebaut. (Foto: Sören Peters)

Im Schutz der Dünen stehen die Wohn- bzw. Ferienhäuser. (Foto: Sören Peters)

Im Schutz der Dünen stehen die Wohn- bzw. Ferienhäuser. (Foto: Sören Peters)

Einer der schönsten Wanderwege: Die Verlängerung der Willrath-Dreesen-Straße führt bis zur Meierei. (Foto: Sören Peters)

Einer der schönsten Wanderwege: Die Verlängerung der Willrath-Dreesen-Straße führt bis zur Meierei. (Foto: Sören Peters)

Die Brise formt die Frise: Rind am Straßenrand. (Foto: Sören Peters)

Die Brise formt die Frise: Rind am Straßenrand. (Foto: Sören Peters)

Wer nicht bis zur Meierei wandern möchte, biegt ab auf den Deich, der die Insel auf der Südseite schützt. (Foto: Sören Peters)

Wer nicht bis zur Meierei wandern möchte, biegt ab auf den Deich, der die Insel auf der Südseite schützt. (Foto: Sören Peters)

Auf der einen Seite sieht man die Windräder am Festland, auf der anderen die Silhouette der Insel. (Foto: Sören Peters)

Auf der einen Seite sieht man die Windräder am Festland, auf der anderen die Silhouette der Insel. (Foto: Sören Peters)

Zwischenstopp am Hafen: Hier lädt das Teehaus zum Verschnaufen ein. (Foto: Sören Peters)

Zwischenstopp am Hafen: Verschnaufpause im Teehaus. (Foto: Sören Peters)

Gleich nebenan kann man sich windgeschützt an die Hafenmole setzen und das Treiben auf dem Wattenmeer beobachten. Ob Seglerromantik... (Foto: Sören Peters)

Gleich nebenan kann man sich windgeschützt an die Hafenmole setzen und das Treiben auf dem Wattenmeer beobachten. Ob Seglerromantik… (Foto: Sören Peters)

...oder harte Arbeit auf dem Fischkutter. (Foto: Sören Peters)

…oder harte Arbeit auf dem Fischkutter. (Foto: Sören Peters)

Langeoog, das ist auch Natur pur. Gut zu wissen: Eine Möwe... (Foto: Sören Peters)

Langeoog, das ist auch Natur pur. Gut zu wissen: Eine Möwe… (Foto: Sören Peters)

...kommt selten allein. (Foto: Sören Peters)

…kommt selten allein. (Foto: Sören Peters)

Schade, dass es noch keine Geruchsfotos gibt. Der Duft der Hagenbuttensträucher ist ständiger Begleiter - wenn es nicht gerade nach salziger Seeluft riecht. (Foto: Sören Peters)

Schade, dass es noch keine Geruchsfotos gibt. Der Duft der Hagenbuttensträucher ist ständiger Begleiter – wenn es nicht gerade nach salziger Seeluft riecht. (Foto: Sören Peters)

Flaggen wehen auf einem Boot im Hafen. (Foto: Sören Peters)

Die besagte Seeluft kommt zuweilen mit einer flotten Geschwindigkeit daher: Flaggen wehen auf einem Boot im Hafen. (Foto: Sören Peters)

Den Pferden kann dies jedoch nichts anhaben. Gesehen am Bahnhof. (Foto: Sören Peters)

Den Pferden können Wind und Wetter jedoch nichts anhaben. Gesehen am Bahnhof. (Foto: Sören Peters)

2 Kommentare - “LANGEOOG”

  1. Thomas Sagt:

    Hallo, vielen Dank für den schönen Blog. Langeoog ist wirklich traumhaft! Ich selbst war bereits einige Male auf Langeoog und kann es wirklich nur jedem empfehlen. Die Natur ist einfach unbeschreiblich schön. Haben Sie für die Zukunft ein paar Hoteltipps? Ich war bereits in mehreren Hotels und meistens war es toll. Vor allem im Logierhus http://www.logierhus-langeoog.de fand ich es wirklich traumhaft. Ich würde mich allerdings auch über andere Tipps freuen, da ich mit Sicherheit noch einige Male auf der Insel sein werde.

    Vielen Dank
    Gruß
    Thomas

    Antwort

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