ISTANBUL

Angler auf der Galatabrücke vor der Kulisse der Neuen Moschee (Yeni Camii). (Foto: Sören Peters)

Angler auf der Galatabrücke vor der Kulisse der Neuen Moschee (Yeni Camii). Das Goldene Horn, eine Bucht des Bosporus, trennt die europäische Hälfte der Stadt in einen nördlichen und einen südlichen Teil. (Foto: Sören Peters)

Es gibt ja kaum einen Reiseführer, der nicht von Istanbul schwärmt und in den Lobgesang auf das Verschmelzen von Orient und Okzident mit einstimmt. Klar, Istanbul ist eine hammergeile Stadt. Doch allzu extrem fällt dieser Clash der Kulturen nicht aus. Eher wirkt die türkische Metropole wie eine Mischung aus Lissabon und Dubai, ein Aufeinandertreffen von Alt und Neu.Weitere Gründe:

Anflug auf Istanbul Atatürk: Vorne das Goldene Horn, links der Bosporus, rechts hinten das Marmarameer. (Foto: Sören Peters)

Anflug auf Istanbul Atatürk: Vorne das Goldene Horn, links der Bosporus, rechts hinten das Marmarameer. (Foto: Sören Peters)

Istanbul ist eine Stadt am Wasser Auf der einen Seite der europäische Teil mit den Hauptsehenswürdigkeiten wie Hagia Sophia, Blaue Moschee (Sultanahmet-Moschee), Topkapi-Palast, Goldenes Horn und Galataturm. Auf der anderen Seite der asiatische Teil mit einer schönen Uferpromenade, die zum Leanderturm führt. Ähnlich wie die Tejo-Fähren in Lissabon stellen die Bosporus-Fähren eine preisgünstige Alternative zu den Touristenbooten dar (und sind ganz nebenbei das wohl schnellste Verkehrsmittel der Stadt).

Treppe im Kreativ-Viertel rund um den Galataturm. (Foto: Sören Peters)

Treppe im Kreativ-Viertel rund um den Galataturm. (Foto: Sören Peters)

Istanbul ist auf sieben Hügeln erbaut Noch so eine Parallele zu Lissabon. Es geht ständig bergauf und bergab. Und das sogar so steil, dass zwischen Kabatas und dem Taksim-Platz sowie zwischen Karaköy und Tünel/Sishane Standseilbahnen fahren (jeweils nördlich des Goldenen Horns).

Eingang zum Gewürzbasar (Ägyptischer Basar). (Foto: Sören Peters)

Eingang zum Gewürzbasar. (Foto: Sören Peters)

Istanbul ist wuselig Mehr als 14 Millionen Menschen leben in der Metropolregion, und das merkt man auf Schritt und Tritt. Nirgendwo ist man wirklich alleine. Gedränge, Gerüche und Geräuschkulisse erinnern ein wenig an Deira, den alten Teil Dubais.

Teil der alten Stadtmauer. (Foto: Sören Peters)

Teil der alten Stadtmauer. (Foto: Sören Peters)

Istanbul atmet Geschichte In Lissabon waren es die Römer und die Mauren, die ihre Spuren hinterließen. Hier waren es die Römer und Osmanen, die ihr Erbe hinterließen – und die Stadt zu einer kulturellen Schatztruhe machten.

Okay, Hochhäuser zu einem westlichen gut zu erklären ist nicht das Gelbe vom Ei, demonstriert aber die prosperierende Stadt. (Foto: Sören Peters)

Okay, Hochhäuser zu einem westlichen gut zu erklären ist nicht das Gelbe vom Ei, es demonstriert aber die prosperierende Stadt. (Foto: Sören Peters)

Istanbul ist europäisch Von den schlitzohrigen Händlern und vom Weckruf des Muezzins mal abgesehen, hatte ich nie das Gefühl, mich in einem völlig anderen Kulturkreis zu bewegen. Die Stadt ist durchaus westlich geprägt und gerade die junge Generation schielt eher nach Europa als nach Ankara. Ein Gefühl dafür bekommt man beim Bummel durch das recht alternative Viertel zwischen Tünel/Sishane und Goldenem Horn (Yüksek Caldirim).

Darüber hinaus gibt es noch weitaus mehr Gründe, warum Istanbul eine aufregende Metropole ist. Macht Euch am besten Euer eigenes Bild – weiter unten in der Fotogalerie sowie im flickr-Stream.

Sören Peters

Unsere kleine Fototour durch Istanbul starten wir im südlichen Teil der europäischen Hälfte. Die Hagia Sophia war früher einmal eine Kirche, danach eine Moschee. (Foto: Sören Peters)

Unsere kleine Fototour durch Istanbul starten wir im südlichen Teil der europäischen Hälfte. Die Hagia Sophia war früher einmal eine Kirche, danach eine Moschee und ist heute ein Museum. (Foto: Sören Peters)

Gleich gegenüber befindet sich die Sultanahmet-Moschee, bzw. "Blaue Moschee". (Foto: Sören Peters)

Gleich gegenüber befindet sich die Sultanahmet-Moschee, bzw. „Blaue Moschee“. (Foto: Sören Peters)

Woher der Name stammt, sieht man im Innern. Eine Fülle an blau-weißen Fliesen gaben der Moschee ihren Beinamen. (Foto: Sören Peters)

Woher der Name stammt, sieht man im Innern. Eine Fülle an blau-weißen Fliesen gaben der Moschee ihren Beinamen. (Foto: Sören Peters)

Prachtvoll ist auch der Innenhof der Sultanahmet-Moschee. (Foto: Sören Peters)

Prachtvoll ist auch der Innenhof der Sultanahmet-Moschee. (Foto: Sören Peters)

Gleich neben den beiden religiösen Bauwerken befindet sich der Topkapi-Palast, jahrhundertlang Wohn- und Regierungssitz der Sultane. Gesehen vom asiatischen Teil der Stadt, links ist noch die Hagia Sophia im Bild. (Foto: Sören Peters)

Gleich neben den beiden religiösen Bauwerken befindet sich der Topkapi-Palast, jahrhundertlang Wohn- und Regierungssitz der Sultane. Gesehen vom asiatischen Teil der Stadt, links ist noch die Hagia Sophia im Bild. (Foto: Sören Peters)

Vom Topkapi-Palast aus folgen wir den Straßenbahnschienen Richtung Westen... (Foto: Sören Peters)

Vom Topkapi-Palast aus folgen wir den Straßenbahnschienen Richtung Westen… (Foto: Sören Peters)

Ebenfalls südlich des Goldenen Horns liegt der Große Basar. Feilschen um jede Lira ist hier Pflicht! Ebenso sollte man sich merken, welchen Eingang man benutzt hat, um sich später nicht in dem umliegenden Gassengewirr zu verlaufen. (Foto: Sören Peters)

Ebenfalls südlich des Goldenen Horns liegt der Große Basar. Feilschen um jede Lira ist hier Pflicht! Ebenso sollte man sich merken, welchen Eingang man benutzt hat, um sich später nicht in dem umliegenden Gassengewirr zu verlaufen. (Foto: Sören Peters)

Detailansicht: Lampen im Großen Basar. (Foto: Sören Peters)

Detailansicht: Lampen im Großen Basar. (Foto: Sören Peters)

Wir verlassen den Großen Basar Richtung Norden, wo sich hinter einem Minarett der nördliche Teil von Euro-Istanbul abzeichnet. (Foto: Sören Peters)

Wir verlassen den Großen Basar Richtung Norden, wo sich hinter einem Minarett der nördliche Teil von Euro-Istanbul abzeichnet. (Foto: Sören Peters)

Und wir haben einen tollen Blick auf den Beyazitturm. (Foto: Sören Peters)

Und wir haben einen tollen Blick auf den Beyazitturm. (Foto: Sören Peters)

Nach einem kurzen Fußweg erreichen wir den Gewürzbasar. (Foto: Sören Peters)

Nach einem kurzen Fußweg erreichen wir den Gewürzbasar. (Foto: Sören Peters)

In unmittelbarer Nähe befindet sich die Neue Moschee (Yeni Camii). (Foto: Sören Peters)

In unmittelbarer Nähe befindet sich die Neue Moschee (Yeni Camii). (Foto: Sören Peters)

Hierher kehren wir aber am nächsten Morgen noch einmal zurück. Vorne die Neue Moschee, hinten die Süleymaniye-Moschee. Vom Anleger Eminönü verlassend ie Bosporus den europäischen Teil der Stadt Richtung Üsküdar. (Foto: Sören Peters)

Hierher kehren wir aber am nächsten Morgen noch einmal zurück. Vorne die Neue Moschee, hinten die Süleymaniye-Moschee. Vom Anleger Eminönü verlassen die Bosporus den europäischen Teil der Stadt Richtung Üsküdar. (Foto: Sören Peters)

Vom Wasser aus hat man einen tollen Blick auf die Stadt, etwa hier auf den Galataturm im nördlichen Teil von Euro-Istanbul. (Foto: Sören Peters)

Vom Wasser aus hat man einen tollen Blick auf die Stadt, etwa hier auf den Galataturm im nördlichen Teil von Euro-Istanbul. (Foto: Sören Peters)

Dort befinden sich auch die Dolmabahce-Moschee... (Foto: Sören Peters)

Dort befinden sich auch die Dolmabahce-Moschee… (Foto: Sören Peters)

...und der Dolmabahce-Palast. Jeweils im Stadtteil Besiktas. (Foto: Sören Peters)

…und der Dolmabahce-Palast. Jeweils im Stadtteil Besiktas. (Foto: Sören Peters)

Bosporus-Panorama: Links europa, rechts Asien. (Foto: Sören Peters)

Bosporus-Panorama: Links Europa, rechts Asien. (Foto: Sören Peters)

Hier, am Anleger in Üsküdar, beginnt der asiatische Teil der Stadt. Und des Landes. (Foto: Sören Peters)

Hier, am Anleger in Üsküdar, beginnt der asiatische Teil der Stadt. Und des Landes. (Foto: Sören Peters)

Wir verlassen das kleine Fährterminal nach recht und schlendern an der Uferpromenade entlang... (Foto: Sören Peters)

Wir verlassen das kleine Fährterminal nach recht und schlendern an der Uferpromenade entlang… (Foto: Sören Peters)

...bis zum Leanderturm/Mädchenturm. An der Promenade selbst gibt es mehrere Kioske und Sitzgelegenheiten, wo man bei gutem Wetter in der Sonne ein Glas Tee trinken kann. (Foto: Sören Peters)

…bis zum Leanderturm/Mädchenturm. An der Promenade selbst gibt es mehrere Kioske und Sitzgelegenheiten, wo man bei gutem Wetter in der Sonne ein Glas Tee trinken kann. (Foto: Sören Peters)

Nach der Rückfahrt widmen wir uns dem nördlichen Teil der europäischen Seite. (Foto: Sören Peters)

Nach der Rückfahrt widmen wir uns dem nördlichen Teil der europäischen Seite. (Foto: Sören Peters)

Der Taksim-Platz etwa beheimatet das "Denkmal der Republik", versprüht aber sonst den Charme des Barbarossaplatzes in Köln oder des Alexanderplatzes in Berlin. (Foto: Sören Peters)

Der Taksim-Platz etwa beheimatet das „Denkmal der Republik“, versprüht aber sonst den Charme des Barbarossaplatzes in Köln oder des Alexanderplatzes in Berlin. (Foto: Sören Peters)

Hinten zu sehen: Der Gezi-Park. Links: Die historische Tram erinnert ein wenig an die Linie 28 in Lissabon. Sie startet und wendet am Taksim-Platz... (Foto: Sören Peters)

Hinten zu sehen: Der Gezi-Park. Links: Die historische Tram erinnert ein wenig an die Linie 28 in Lissabon. Sie startet und wendet am Taksim-Platz… (Foto: Sören Peters)

Bevor sie über die Haupt-Einkaufsstraße, die Istiklal Caddesi, rumpelt. (Foto: Sören Peters)

…bevor sie über Istanbuls Haupt-Einkaufsstraße, die Istiklal Caddesi, rumpelt. (Foto: Sören Peters)

Am unteren Ende, nach der Station Sishane, schließt sich das In-Viertel an. Zahlreiche Geschäfte für Musikintrumente, Straßencafés und Lädchen für Kunsthandwerk dominieren das Straßenbild der Yüksek-Caldirim-Straße. (Foto: Sören Peters)

Am unteren Ende, nach der Station Sishane, schließt sich das In-Viertel an. Zahlreiche Geschäfte für Musikintrumente, Straßencafés und Lädchen für Kunsthandwerk dominieren das Straßenbild der Yüksek-Caldirim-Straße. (Foto: Sören Peters)

An deren unteren Ende gelangt man zurück zur Galatabrücke. (Foto: Sören Peters)

An deren unteren Ende gelangt man zurück zur Galatabrücke. (Foto: Sören Peters)

Mit einem Blick auf die Sultanahmet-Moschee bei Nacht lassenw ir den kleinen Foto-Rundgang ausklingen. (Foto: Sören Peters)

Mit einem Blick auf die Sultanahmet-Moschee bei Nacht lassenw ir den kleinen Foto-Rundgang ausklingen. (Foto: Sören Peters)

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4 Kommentare - “ISTANBUL”

  1. Simo Sagt:

    Danke….war schön anzusehen…ich erinnere mich immer wieder gern an meine zig Istanbul-Besuche ;)

    Antwort

  2. Marion Sagt:

    Wer einmal dort war, weis wie wunderschön Istanbul ist.

    Antwort

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