KUALA LUMPUR

Petronas Twin Towers in Kuala Lumpur. (Foto: Sören Peters)

Weithin sichtbares Zeichen für den wirtschaftlichen Aufschwung Malaysias: Die Petronas Twin Towers in Kuala Lumpur. (Foto: Sören Peters)

Auch wenn der der Name noch so exotisch klingen mag – Kuala Lumpur hinterließ bei unserem Besuch einen sehr westlichen Eindruck. Kein Wunder, hat sich Malaysias Hauptstadt in den vergangenen 150 Jahren von einer Zinnsucher-Siedlung zu einer pulsierenden Metropole des 21. Jahrhunderts gemausert. Weithin sichtbares Zeichen sind die berühmten Petronas Twin Towers, mit einer strukturellen Höhe von 452 Metern galten sie von 1998 bis 2004 als die höchsten Gebäude der Welt. Doch auch sonst ist der Vielvölkerstadt der stetige Fortschritt nahezu überall anzumerken. Das Stadtzentrum ist mit einem Überdachten und Klimatisierten Fußweg verbunden, der über die notorisch verstopften Straßen hinwegführt. Schillernde Einkaufszentren und gepflegte Grünanlagen gehören ebenso zu „KL“ wie das stets drückende Klima. Gerade nach einem kräftigen Regenguss hat man das Gefühl, in einer Sauna spazieren zu gehen.

Rund acht Millionen Menschen beheimatet die Metropolregion Kuala Lumpur, das Stadtgebiet selbst zählt 1,5 Millionen Einwohner. Ähnlich wie in Singapur sind allerorts die Einflüsse der verschiedenen Kulturen spürbar. Zu den Malaysiern haben sich im Laufe der Jahre vor allem (ethnische) Chinesen und Inder gesellt, dazu kommen Expats aus Europa und Nordamerika, die in den Wolkenkratzern der großen Banken eine Anstellung gefunden haben. Großer Gewinner ist die Küche, was sich nach Einbruch der Dunkelheit auf der Jalan Alor bemerkbar macht. Hier reiht sich ein Lokal ans andere.

Eindrücke aus dieser tollen Stadt in der Fotogalerie zum Durchscrollen!

Sören Peters

Der Merdeka Square (Unabhängigkeitesplatz) in KL. Hier wurde 1957 erstmals die malaysische Nationalflagge gehisst. Im Hintergrund zu sehen: Das Sultan Abdul Samad Building, welches das Kultur- und Informationsministerium beheimatet und der Menara-Fernsehturm, umgangssprachlich "KL Tower". (Foto: Sören Peters)

Der Merdeka Square (Unabhängigkeitesplatz) in KL. Hier wurde 1957 erstmals die malaysische Nationalflagge gehisst. Im Hintergrund zu sehen: Das Sultan Abdul Samad Building, welches das Kultur- und Informationsministerium beheimatet und der Menara-Fernsehturm, umgangssprachlich „KL Tower“. (Foto: Sören Peters)

Der Blick von eben diesem KL Tower zeigt Kuala Lumpur als Moloch, umgeben von Bergen. Doch der Eindruck täuscht. (Foto: Sören Peters)

Der Blick von eben diesem KL Tower zeigt Kuala Lumpur als Moloch, umgeben von Bergen. Doch der Eindruck täuscht. (Foto: Sören Peters)

Großzügig angelegte Parks gehören ebenso zum Stadtgebiet. (Foto: Sören Peters)

Großzügig angelegte Parks gehören ebenso zum Stadtgebiet wie moderne Architektur. (Foto: Sören Peters)

Bereits beim Anflug auf KL strahlt einem sattes Grün entgegen. Der Regenschirm sollte ständiger Begleiter sein. (Foto: Sören Peters)

Bereits beim Anflug auf KL strahlt einem sattes Grün entgegen. Kehrseite der Medaille: Der Regenschirm sollte ständiger Begleiter sein. (Foto: Sören Peters)

Obwohl die Stadt so viele Kulturen vereint, ist und bleibt der Islam Staatsreligion. Hier: Die Nationalmoschee. (Foto: Sören Peters)

Obwohl die Stadt so viele Kulturen vereint, ist und bleibt der Islam Staatsreligion. Hier: Die Nationalmoschee. (Foto: Sören Peters)

Hier ein Blick in den Gebetsraum. Insgesamt bietet die Masjid Negara 15.000 Gläubigen Platz. (Foto: Sören Peters)

Hier ein Blick in den Gebetsraum. Insgesamt bietet die Masjid Negara 15.000 Gläubigen Platz. (Foto: Sören Peters)

Der post-moderne Sakralbau ist eingebettet in eine 13 Hektar große Gartenlandschaft. (Foto: Sören Peters)

Der post-moderne Sakralbau ist eingebettet in eine 13 Hektar große Gartenlandschaft. (Foto: Sören Peters)

Bei eindruckend ist auch die Säulenhalle vor dem Gebetsraum. By the way: Die Moschee bietet sogar kostenloses Wifi an! (Foto: Sören Peters)

Beeindruckend ist auch die Säulenhalle vor dem Gebetsraum. By the way: Die Moschee bietet sogar kostenloses Wifi an! (Foto: Sören Peters)

Nur weniger Schritte weiter befindet sich der alte Bahnhof Kuala Lumpur - nicht zu verwechseln mit dem neuen Hauptbahnhof KL Sentral! (Foto: Sören Peters)

Nur weniger Schritte weiter befindet sich der alte Bahnhof Kuala Lumpur – nicht zu verwechseln mit dem neuen Hauptbahnhof KL Sentral! (Foto: Sören Peters)

Nicht einmal eine halbe Stunde dauert die Fahrt mit dem Pendlerzug (Komuter) zu den Batu Caves. (Foto: Sören Peters)

Nicht einmal eine halbe Stunde dauert die Fahrt mit dem Pendlerzug (Komuter) zu den Batu Caves. (Foto: Sören Peters)

Mitten in einer Höhle befindet sich dieser Hindutempel. (Foto: Sören Peters)

Mitten in einer Schlucht befindet sich dieser Hindutempel. (Foto: Sören Peters)

Der Weg dorthin führt durch diese Höhle. (Foto: Sören Peters)

Der Weg dorthin führt durch diese Höhle. (Foto: Sören Peters)

Frei laufende Affen begleiten einen den schweißtreibenden Weg in den Höhlenkomplex. 272 steile Treppenstufen gilt es zu erklimmen. (Foto: Sören Peters)

Frei laufende Affen begleiten einen den schweißtreibenden Weg in den Höhlenkomplex. 272 steile Treppenstufen gilt es zu erklimmen. (Foto: Sören Peters)

Zurück in der Innenstadt gibt es das volle Kontrastprogramm: Verkehr an der Haupteinkaufsstraße Bukit Bintang. (Foto: Sören Peters)

Zurück in der Innenstadt gibt es das volle Kontrastprogramm: Verkehr an der Haupteinkaufsstraße Bukit Bintang. Darüber hinweg rauscht die Monorail. (Foto: Sören Peters)

Moderne Einkaufszentren locken Fashionvictims. (Foto: Sören Peters)

Moderne Einkaufszentren locken Fashionvictims. Mehr übers Shopping – gerade in der Weihnachtszeit – gibt es hier zu lesen. (Foto: Sören Peters)

Praktisch für Fußgänger: Der überdachte und klimatisierte Walkway führt über die viel befahrenen Straßen hinweg. (Foto: Sören Peters)

Praktisch für Fußgänger: Der überdachte und klimatisierte Walkway führt über die viel befahrenen Straßen hinweg. (Foto: Sören Peters)

Legt sich die Dunkelheit über die geschäftige Stadt, kommen die Menschen allmählich zur Ruhe, vor allem beim Essen. An der Jalan Alor ist die kulturelle Vielfalt zu fühlen und zu schmecken. (Foto: Sören Peters)

Legt sich die Dunkelheit über die geschäftige Stadt, kommen die Menschen allmählich zur Ruhe, vor allem beim Essen. An der Jalan Alor ist die kulturelle Vielfalt zu fühlen und zu schmecken. (Foto: Sören Peters)

Mutprobe für westliche Gaumen: Die Durian gilt in Südostasien als Delikatesse, hier heißt sie despektierlich "Stinkefrucht". (Foto: Sören Peters)

Mutprobe für westliche Gaumen: Die Durian gilt in Südostasien als Delikatesse, hier heißt sie despektierlich „Stinkefrucht“. (Foto: Sören Peters)

An allen Ecken und Enden wird hier gebrutzelt: Chinesisch, Thai, Indisch, und und und...alles zu einem fairen Preis. (Foto: Sören Peters)

An allen Ecken und Enden wird hier gebrutzelt: Chinesisch, Thai, Indisch, und und und…an der Jalan Alor gibt es das alles zu einem fairen Preis. (Foto: Sören Peters)

Zumindest bis der nächste Regenguss den Abend unter freiem Himmel beendet. (Foto: Sören Peters)

Zumindest bis der nächste Regenguss den Abend unter freiem Himmel beendet. (Foto: Sören Peters)

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