KOH SAMUI

Der Strand von Mae Nam im Norden von Ko Samui hat das Prädikat "Traumstrand" ohne Zweifel verdient... (Foto: spe)

Los geht es im Norden der Insel. Der Strand von Mae Nam hat das Prädikat „Traumstrand“ ohne Zweifel verdient… (Foto: Sören Peters)

Thailands drittgrößte Insel nach Phuket und Koh Chang spaltet die Gemüter: Die einen schätzen die gute touristische Infrastruktur, die anderen verfluchen den Massentourismus. Doch auch, wenn die Insel immer weiter erschlossen wird, gibt es noch immer ruhige Strände und Örtchen, die von den rund 1,2 Mio. Besuchern pro Jahr noch nicht allzu viel mitbekommen haben.

Einige Reiseführer stellen Samui in das Licht einer Schicki-Micki-Insel, allerdings bestätigte sich das bei unserem Besuch nur bedingt: Ja, das Preisniveau ist höher als andernorts. Und ja, es gibt Russen, die mittags mit der Flasche Moet am Strand sitzen. Aber genauso gibt es Restaurants unterm Wellblechdach, deren Einrichtung lediglich aus ein paar Plastikstühlen besteht. Nachtschwärmer kommen vor allem an der Ostküste in Chaweng auf ihre Kosten. Dieser Ort unterscheidet sich im gastronomischen Angebot kaum von europäischen Ferienorten: vom brasilianischen Rodizio über Seafood bis zum typischen Straßenthai ist alles zu haben.

Das Publikum auf der Insel ist bunt gemischt. DEN Samui-Besucher an sich gibt es nicht: Englische und russische Familien mischen sich mit deutschen Backpackern und Bikern. An der Strandbar trinken Australier mit Franzosen um die Wette.

Auch wenn sich die Geister scheiden, bietet die Insel doch allen Besuchern etwas, um glücklich zu werden: Schicke Resorts und einfache Hostels, gute Infrastruktur und beeindruckende Natur, vielfältiges Essen und Vergnügungsmöglichkeiten. Ein paar Eindrücke soll die Fotogalerie unten vermitteln. Die Bilder entstanden im Januar 2013.

Anreise: Ab Bangkok mit Bangkok Air oder mit dem Boot ab Surat Thani nach Nakhon. Surat Thani selbst ist Drehkreuz für die Inseln im Golf von Thailand und ab Bangkok mit Air Asia sowie per Bus und Bahn erreichbar.

Sören Peters

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...doch Chaweng Noi an der Ostküste steht dem in nichts nach. (Foto: spe)

…doch Chaweng Noi an der Ostküste steht dem in nichts nach. (Foto: Sören Peters)

Von dort aus ist es auch nicht weit ins Amüsierzentrum von Chaweng. An der Hauptstraße wechseln sich Restaurants, Bars, Supermärkte und Klamottenläden ab. (Foto: spe)

Von dort aus ist es auch nicht weit ins Amüsierzentrum von Chaweng. An der Hauptstraße wechseln sich Restaurants, Bars, Supermärkte und Klamottenläden ab. (Foto: Sören Peters)

Wer keinen Roller mieten möchte, kommt mit dem Sammeltaxi so gut wie überall hin. Vorsicht bei den Preisen: Von Chaweng Nio bis nach Chaweng Central kostet die Fahrt für zwei Personen zum Touri-Preis rund 120 Baht (ca. drei Euro). Nach Lamai in etwa 300 THB. (Foto: spe)

Wer keinen Roller mieten möchte, kommt mit dem Sammeltaxi so gut wie überall hin. Vorsicht bei den Preisen: Von Chaweng Noi bis nach Chaweng Central kostet die Fahrt für zwei Personen zum Touri-Preis rund 120 Baht (ca. drei Euro). Nach Lamai in etwa 300 THB. Die Preise liegen weit über dem Bangkoker Niveau. (Foto: Sören Peters)

Wenn es dunkel wird, locken am Strand zahlreiche Restaurants. Vergleichen lohnt sich, und in den schlichteren Lokalen ist das Essen nicht unbedingt schlechter als im Stylo-Laden. (Foto: spe)

Wenn es dunkel wird, locken am Strand von Chaweng  zahlreiche Restaurants. Vergleichen lohnt sich, und in den schlichteren Lokalen ist das Essen nicht unbedingt schlechter als im Stylo-Schuppen… (Foto: Sören Peters)

Ein Beweis dafür ist das Restaurant Ninja an der Hauptstraße in Chaweng, gegenüber des Buri Rasa Resorts. (Foto: spe)

Ein Beweis dafür ist das Restaurant Ninja an der Hauptstraße in Chaweng, gegenüber des Buri Rasa Resorts. In dieser Garage haben wir mit am besten gegessen. (Foto: Sören Peters)

Wer's schicker mag, ist beim brasilianischen Rodizio im Zicos richtig aufgehoben. Salatbuffet und Fleisch bis zum Abwinken. Der Preis ist zwar europäisch, aber der Qualität angemessen. (Foto: spe)

Wer’s schicker mag, ist beim brasilianischen Rodizio im Zicos richtig aufgehoben. Salatbuffet und Fleisch bis zum Abwinken. Der Preis ist zwar europäisch, aber der Qualität angemessen. (Foto: Sören Peters)

Die angefutterten Pfunde wird man bei einer Wanderung durch den Dschungel wieder los. (Foto: spe)

Auch außerhalb der Badeorte gibt es ein bisschen was zu erleben. Die angefutterten Pfunde wird man bei einer Wanderung durch den Dschungel wieder los… (Foto: Sören Peters)

Etwa in der Nähe des Wat Hin Lat nahe der Inselhauptstadt Nathon. (Foto: spe)

…etwa in der Nähe des Wat Hin Lat nahe der Inselhauptstadt Nathon. (Foto: spe)

Wer die Insel nicht auf eigene Faust erkunden möchte, kann sich einer geführten Tour - inklusive Elefantenreiten und allerlei fragwürdiger Tiershows - anschließen. Die Kosten liegen bei rund 2.000 THB (ca. 50 Euro). Wir verzichteten bei unserem Besuch darauf. (Foto: spe)

Wer die Insel nicht auf eigene Faust erkunden möchte, kann sich einer geführten Tour – inklusive Elefantenreiten und allerlei fragwürdiger Tiershows – anschließen. Die Kosten liegen bei rund 2.000 THB (ca. 50 Euro). Wir verzichteten bei unserem Besuch darauf. Günstiger geht es mit dem Roller oder man organisiert sich Fahrer/Wagen über das Hotel. (Foto: Sören Peters)

Nicht entgehen lassen sollte man sich jedoch die Wasserfälle von Na Muang und ein Bad im Naturpool. (Foto: spe)

Nicht entgehen lassen sollte man sich jedensfalls die Wasserfälle von Na Muang und ein Bad im Naturpool. (Foto: Sören Peters)

Diese Idee haben allerdings viele Besucher und Veranstalter. (Foto: spe)

Wer aber nun eine Idylle erwartet, wird leider enttäuscht. Diese Idee haben allerdings viele Besucher und Veranstalter. (Foto: Sören Peters)

Ebenso zum Standard-Programm gehören Großvater- und Großmutterfelsen bei Lamai, die an Genitalien erinnern. (Foto: spe)

An männliche und weiblcihe Genitalien erinnern Großvater- und Großmutterfelsen bei Lamai. (Foto: Sören Peters)

Südlich von Lamai befindet sich das muslimische Fischerdorf. (Foto: spe)

Südlich von Lamai befindet sich das muslimische Fischerdorf. Viel war hier aber nicht los. (Foto: Sören Peters)

Höhepunkt in Lamai ist jedoch der Nachtmarkt, der jeden Sonntag nach Einbruch der Dunkelheit stattfindet. Hier gibt es neben dem Standard-Souvenir-Programm coole T-Shirts thailändischer Designer (www.boytshirt.com) und auf der Fressmeile gutes und günstiges Streetfood. (Foto: spe)

Höhepunkt in Lamai ist jedoch der Nachtmarkt, der jeden Sonntag nach Einbruch der Dunkelheit stattfindet. Hier gibt es neben dem Standard-Souvenir-Programm coole T-Shirts thailändischer Designer (www.boytshirt.com) und auf der Fressmeile gutes und günstiges Streetfood. (Foto: Sören Peters)

Tipp: Bei einer Insel-Rundfahrt an den verschiedenen Viewpoints stoppen. Hier die Aussicht auf den Strand von Chawang, aufgenommen vom Aussichtspunkt südlich von Chaweng Noi. (Foto: spe)

Tipp: Bei einer Insel-Rundfahrt an den verschiedenen Viewpoints stoppen. Hier die Aussicht auf den Strand von Chawang, aufgenommen vom Aussichtspunkt südlich von Chaweng Noi. (Foto: Sören Peters)

Und wenn das Wetter mal nicht mitspielt und das Meer aufgewühlt ist... (Foto: spe)

Und wenn das Wetter mal nicht mitspielt und das Meer aufgewühlt ist… (Foto: Sören Peters)

...findet sich garantiert eine Bar, in der sich die Zeit bis zum nächsten Sonnenbad überbrücken lässt. (Foto: spe)

…findet sich garantiert eine Bar, in der sich die Zeit bis zum nächsten Sonnenbad überbrücken lässt. (Foto: Sören Peters)

Typisch Samui abseits des Strandes: Straße in Chaweng Noi. (Foto: spe)

Typisch Samui abseits des Strandes: Straße in Chaweng Noi. (Foto: Sören Peters)

Sollte man gesehen haben, aber sonst wenig spektakulär: Big Buddha im Norden der Insel, zu erreichen über einen aufgeschütteten Damm. Die Tempelanlage ist recht überschaubar, ringsherum gibt es nur teure Restaurants und Souvenirbuden. (Foto: spe)

Bevor wir uns von Samui verabschieden, hüpfen wir noch einmal in den Norden zum Big Buddha. Der gehört zum klassichen Programm dazu, ist aber sonst wenig spektakulär. Zu erreichen ist die Statue über einen aufgeschütteten Damm. Die Tempelanlage ist recht überschaubar, ringsherum gibt es nur teure Restaurants und Souvenirbuden. (Foto: Sören Peters)

Und wenn die Sonne untergeht... (Foto: spe)

Und wenn die Sonne untergeht… (Foto: Sören Peters)

...ist der Tag noch lange nicht vorbei. Hier die Soi Green Mango in Chaweng, benannt nach einer großen Open-Air-Disko. (Foto: spe)

…ist der Tag noch lange nicht vorbei. Hier die Soi Green Mango in Chaweng, benannt nach einer großen Open-Air-Disko. (Foto: Sören Peters)

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