KOH PHI PHI

Eines der bekanntesten Postkartenmotive Thailands: Der Blick vom Viewpoint auf Koh Phi Phi. (Foto: Sören Peters)

Eines der bekanntesten Postkartenmotive Thailands: Der Blick vom Viewpoint auf Koh Phi Phi. (Foto: Sören Peters)

Koh Phi Phi vermittelt ein bisschen Nordsee-Feeling. Okay, es ist im Schnitt 20 Grad wärmer als am Wattenmeer und die Kalksteinfelsen sind weitaus höher als die Sanddünen, doch in manchen Augenblicken habe ich mich gefühlt wie auf Langeoog.

Indiz 1: Die bewohnte Hauptinsel Koh Phi Phi Don ist autofrei. Fahrräder sind das Hauptverkehrsmittel, Gepäck wird mit Handkarren transportiert. Indiz 2: Bei der Ankunft wird eine Art „Kurtaxe“ kassiert. 20 Baht verlangt die Inselverwaltung von jedem Besucher, unabhängig davon, ob man Tagesgast ist oder länger bleibt. Diese Gebühr soll dazu dienen, die Insel sauber zu halten, der Erfolg lässt jedoch noch auf sich warten. Indiz 3, dass Koh Phi Phi so etwas ist wie das „Langeoog der Andamanensee“: Die beeindruckende Zahl von Tagesgästen. Erst wenn die Ausflugboote am Nachmittag ablegen, haben die „Insulaner“ das Eiland für sich alleine.

Das Leben selbst spielt sich auf einem dünnen Streifen zwischen zwei Felsformationen ab. Im Dorf tummeln sich Bars, Restaurants, Tauchschulen, Reisebüros und Shops. Lohnenswert ist der Aufstieg zum Viewpoint. Zwar ist der steile Weg ein schweißtreibendes Unterfangen, doch der atemberaubende Ausblick – und nebenbei eines der berühmtesten Fotomotive Thailands – ist der Lohn für die Anstrengung. Der Viewpoint selbst liegt in einem muslimischen Schutzgebiet, der Zutritt kostet ein paar Baht Gebühr.

Ein absolutes Muss ist ein Schnorchel-Ausflug zur unbewohnten Nachbarinsel Koh Phi Phi Leh. Die Boote steuern hier die Maya Bay an, bekannt aus dem Kinofilm „The Beach“.

Anreise Ab Phuket und Krabi geht’s mit dem Boot in rund 1,5 Stunden nach Koh Phi Phi Don. Wer aus Bangkok oder von Koh Samui anreist, kann einen Island Shuttle buchen, der Bus- und Bootsfahrt kombiniert.

Weitere Eindrücke in der Fotogalerie.

Sören Peters

Tauchschulen, Reisebüros, Bars und Restaurants dominieren das Bild im "Dorf". (Foto: Sören Peters)

Tauchschulen, Reisebüros, Bars und Restaurants dominieren das Bild im „Dorf“. (Foto: Sören Peters)

Ansonsten geht es auf der Insel seeeehr entspannt zu. (Foto: Sören Peters)

Ansonsten geht es auf der Insel seeeehr entspannt zu. (Foto: Sören Peters)

Schmuddelecke etwas abseits der Ho(s)tels. Warum von jedem Besucher 20 Baht zum Sauberhalten der Insel kassiert werden, ist kaum ersichtlich. (Foto: Sören Peters)

Schmuddelecke etwas abseits der Ho(s)tels. Warum jeder Besucher 20 Baht zum Sauberhalten der Insel zahlen muss, ist kaum ersichtlich. (Foto: Sören Peters)

Eine Investition, die sich lohnt, ist dagegen ein Ausflug zur unbewohnten Nachbarinsel Koh Phi Phi Leh. (Foto: Sören Peters)

Eine Investition, die sich lohnt, ist dagegen ein Ausflug zur unbewohnten Nachbarinsel Koh Phi Phi Leh. (Foto: Sören Peters)

Ziel ist die Maya Bay, die sich zwischen hoch aufragenden Kalksteinfelsen "versteckt". Ein Geheimtipp ist die Bucht aber spätestens seit dem Dreh von "The Beach" (1998) nicht mehr. (Foto: Sören Peters)

Ziel ist die Maya Bay, die sich zwischen hoch aufragenden Kalksteinfelsen „versteckt“. Ein Geheimtipp ist die Bucht aber spätestens seit dem Dreh von „The Beach“ (1998) nicht mehr. (Foto: Sören Peters)

Eines der schönsten Thailand-Erlebnisse: Schnorcheln im kristallklaren Wasser. (Foto: Sören Peters)

Eines der schönsten Thailand-Erlebnisse: Schnorcheln im kristallklaren Wasser. (Foto: Sören Peters)

Umgeben von Fischen in der Maya Bay. (Foto: Sören Peters)

Umgeben von Fischen in der Maya Bay. (Foto: Sören Peters)

A propos Fische: Einige Artgenossen landen als frisches Seafood auf dem Teller. (Foto: Sören Peters)

A propos Fische: Einige Artgenossen landen als frisches Seafood auf dem Teller. (Foto: Sören Peters)

Der Rückweg nach Koh Phi Phi Donn führt dann vorbei an kleinen Buchten... (Foto: Sören Peters)

Der Rückweg nach Koh Phi Phi Don führt vorbei an kleinen Buchten… (Foto: Sören Peters)

...und vorbei an der Viking Cave. (Foto: Sören Peters)

…und vorbei an der Viking Cave. (Foto: Sören Peters)

Bis vor einem schließlich wieder die Hauptinsel aus dem Wasser ragt. (Foto: Sören Peters)

Bis vor einem schließlich wieder die Hauptinsel aus dem Wasser ragt. (Foto: Sören Peters)

Der Tagesabschluss erfolgt dann in einer der Bars mit einem Eimer. (Foto: Sören Peters)

Der Tagesabschluss erfolgt dann in einer der Bars mit einem Eimer. (Foto: Sören Peters)

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