Essen und Trinken

Wenn die Stadt schon den Beinamen „Big Apple“ trägt, lässt das darauf schließen, dass hier keiner verhungern muss. Vom gesunden Apfel bis zum fetten Apfelkuchen gibt es alles, für jeden Geschmack, zu (fast) jeder Zeit, sogar zu erschwinglichen Preisen. Sowohl einen Hot Dog vom Straßenstand als auch einen Burger vom Deli sollte man mal probiert haben. Hier einige Adressen, um einen Happen zu essen oder für ein Feierabendbier nach dem Sightseeing:

Rudy’s Bar & Grill Ein Pint Budweiser gibt es für absolut faire drei Dollar, dazu bekommt man Gratis-Hot-Dogs serviert – und die schmecken sogar! Die Atmosphäre ist gemütlich, das Publikum gemischt. Für laue Abende öffnet sogar der kleine Biergarten im Hinterhof. Absolut empfehlenswert! Lage: 9th Avenue, zwischen 44th und 45th Street. Homepage

Katz’s Deli Nicht die Außenstelle des „Café Katzenberger“, sondern eine echte New Yorker Institution: Schon seit 1888 gibt es den Laden auf der Lower East Side. Die Tatsache, dass drei Depressionen und zwei Weltkriege Katz’s nichts anhaben konnten, lässt die Inhaber darauf schließen, die beste Qualität der Stadt anzubieten. Auch der Star-Andrang kann sich sehen lassen: Hier aßen unter anderem schon Barbara Streisand, Bruce Willis oder Blues Brother Dan Aykroyd. Von Men’s Health gab es zuletzt den Preis als „Männlichster Sandwich Shop“. Glückwunsch! Wer selbst mal eines der berühmten Pastrami- oder Truthahn-Sandwiches probieren möchte: 205 East Houston Street. Öffnungszeiten, Geschichte und mehr auf der Homepage.

Werbetafel eines Weinladens im hippen Williamsburg. (Foto: Sören Peters)

Werbetafel eines Weinladens im hippen Williamsburg. (Foto: Sören Peters)

Williamsburg Das Viertel in Brooklyn wird noch immer dominiert von chassidischen Juden, doch daneben hat sich hier eine hippe Kneipen- und Restaurantszene etabliert. Dass Essen ist abwechslungsreich und lecker, die Atmosphäre locker bis alternativ. Beste Grundlage also für einen Bummel durch die zahlreichen Bars, Biergärten und Cocktail-Läden. About.com hat zehn Aktivitäten zusammengefasst und vergleicht „Billyburg“ und seine kreative Hipster-Szene mit Ost-Berlin. Da möge sich jeder aber sein eigenes Bild machen.

Bryant Park Grill Das zentral gelegene Restaurant eignet sich prima, um zwischen dem ganzen Sightseeing-Stress kurz zu relaxen und neue Kraft zu tanken. Die Preise bewegen sich in einem moderaten Rahmen (Caesar Salad für weniger als zehn Dollar, Calamares für 13,50 USD). Weitere Infos gibt es auf der Homepage. Ohnehin ist der Bryant Park eine tolle Option, mal kurz abzuschalten. Auch mit einer Portion Sushi-to-go oder einem Sandwich aus einem der umliegenden Läden kann man es sich hier bequem machen.

Fast Food Wo sonst, wenn nicht hier, gehen McDonanld’s, Burger King und Co. als landestypisches Essen durch? Alle paar Meter findet sich eine Filiale, das Angebot unterscheidet sich durchaus vom deutschen Sortiment. Softdrinks dürfen jedoch nicht mehr in den Jumbo-Bechern verkauft werden, sondern nur noch bis maximal 440 ml – eine Initiative der Gesundheitsbehörde gegen Fettleibigkeit. Unbedigt probieren sollte man den Burgern von einem der zahlreichen Delis, am besten frisch fertig gemacht. Auch ein Hot Dog vom Straßenstand und ein Philly Cheese Steak (Sandwich mit dünnen Steakstreifen und Schmelzkäse, teilweise aus der Sprühdose) gehören zum kulinarischen Pflichtprogramm.

Ebenfalls empfehlenswert: Mit dem „International Express“, der Linie 7, nach Queens fahren und an einer beliebigen Station aussteigen. Hier wechseln sich vor allem unter der Hochbahnbrücke asiatische, lateinamerikanische und europäische Straßenzüge ab. Beste Gelegenheit also, mit einem koreanischen Süppchen anzufangen, sich als Hauptgang eine italienische Pizza reinzuschieben und eine mexikanische Fajita nachzulegen. Und zwischen den einzelnen Stationen ist der Verdauungsspaziergang inklusive.

Eine Stadt wie New York bietet natürlich unendliche Möglichkeiten, sich den Bauch vollzuschlagen. Mal teuer, mal günstig. Mal einfach, mal gediegen. Wo habt Ihr besonders gut gegessen? Schreibt Eure Food-Tipps an fluchtplan (at) gmx.de!

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