Mit Baby in Portugal – Milch, Pampers und Co.

8. Oktober 2015

Portugal

Schnuller.

Nicht schön, aber selten. Schnuller als Symbolfoto, da ich meine kleine Tochter hier nicht zur Schau stellen möchte. Ich denke, Ihr habt Verständnis dafür. (Foto: Sören Peters)

Gerade beim ersten Kind neigen wir jungen Eltern zur maßlosen Übertreibung. Ein harmloses Niesen ist gleich ein Grund zum Fiebermessen. Die Windel wird schon nach dem kleinsten Pups gewechselt. Und selbst im Hochsommer darf die Kleine nicht ohne Mütze aus dem Haus. Klar, wir wollen nix verkehrt machen und vor der ersten Reise ins Ausland, auch wenn es nur ein Kurztrip nach Portugal ist, machen wir uns Gedanken um das Wohlbefinden des Kindes. Passend dazu der vorherige Post: Reisen mit Baby – was sich alles ändert.

Was wir aber nicht vergessen dürfen: Auch in anderen Ländern gibt es Kinder. Und auch die werden irgendwie groß. Portugal ist immerhin ein westeuropäisches, entwickeltes Land und kein Subsahara-Staat, in dem alle zwei Wochen die Militärdiktatur wechselt. Was gilt es dennoch zu beachten?

Milch: Wohl dem, der stillt. Die Milchtheke von Mama schmeckt überall auf der Welt gleich. Unsere Kleine hat bis Ende August die Pre-Milch von Aptamil bekommen. In Portugal gibt es jedoch nur die „1“, die etwas mehr Stärke beinhaltet und angeblich länger satt halten soll. Also: Entweder ein zusätzliches Paket Pre mitnehmen oder auf die Einser-Milch umstellen. Ab der „2“ gibt es dann keine Unterschiede mehr.

Wasser: Für die ersten Tage hatten wir extra zwei Liter Babywasser aus Deutschland mitgeschleppt. In portugiesischen Supermärkten sucht man danach jedoch vergeblich. Entwarnung für alle besorgten Eltern: Abgepacktes Wasser, beispielsweise von den Marken Luso oder Estrela, tun es auch. An abgekochtes Leitungswasser haben wir uns nicht herangetraut.

Windeln: Manche Kinder reagieren in den ersten Lebensmonaten allergisch auf bestimmte Windelmarken. Am gängigsten sind hier die Marken-Windeln von Pampers. Die heißen in Portugal „Dodots“.

Stofftiere

Kuschelige Reisebegleiter fürs Baby – deren Gliedmaßen irgendwann eh im Mund landen. (Foto: Sören Peters)

Pflegeprodukte: Kein großer Unterschied zu Deutschland. Aber da es keinen dm oder Rossmann gibt, stehen in den Supermärkten meist nur die teureren Markenprodukte im Regal. Der Penaten-Hersteller Johnson&Johnson verkauft jedoch Baby-Shampoos und –Duschgel unter dem Markennamen …Trommelwirbel…: „Johnson“.

Sonnenschutz: Auch wenn wir ihn nicht gebraucht haben – wir hatten eine Flasche Ladival-Sunblocker 50 aus der Apotheke im Gepäck.

Klarkommen: Portugiesen lieben Kinder und ein Baby mit hellen Haaren und blauen Augen kann schnell zur süßen Attraktion werden. Wenn es dem Nachwuchs zu stressig wird, ist es aber auch nicht schlimm, um Ruhe zu bitten. Wir wollen ja schließlich auch nicht von wildfremden Riesen geknuddelt werden.

Welche Erfahrungen habt Ihr auf Reisen mit (Klein-)Kindern gemacht? Habt Ihr Tipps auf Lager zum Reisen mit Baby in Portugal? Dann ab in die Kommentare damit! Außerdem gibt es hier noch mehr über unseren Trip in die Serra da Estrela.

Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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