Vietnam: Stippvisite ohne Visum möglich

17. August 2015

Asien, Vietnam

Fischerboote in einer Bucht.

Fischerboote in Mui Ne. Deutsche Staatsbürger, die nur zwei Wochen lang in Vietnam bleiben, benötigen vorerst kein Visum mehr. (Foto: Sören Peters)

Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Vietnam kein Visum mehr. Wie das Auswärtige Amt mitteilt, gilt diese Regelung seit dem 1. Juli 2015 für Reisen, die eine Dauer von 15 Tagen nicht überschreiten. Im Wortlaut:

„Ab dem 01.07.2015 ist für deutsche Staatsangehörige eine Einreise für einen Aufenthalt bis maximal 15 Tage visumfrei möglich. Hierfür muss das Reisedokument mindestens noch sechs Monate gültig sein. Zu beachten ist, dass eine erneute visumfreie Einreise erst wieder möglich ist, wenn seit der letzten Ausreise aus Vietnam 30 Tage vergangen sind. Die Möglichkeit der visumfreien Einreise für deutsche Staatsangehörige ist zunächst bis zum 30.06.2016 befristet.“

Quelle: Auswärtiges Amt

Das Touristen-Visum für Vietnam wird in der Regel für einen Monat ausgestellt. (Foto: Sören Peters)

Das Touristen-Visum für Vietnam wird in der Regel für einen Monat ausgestellt. (Foto: Sören Peters)

Wer also eine Woche lang Saigon und das Mekongdelta erkunden und danach eine Woche am Strand in Mui Ne entspannen will (der Klassiker), muss sich im Vorfeld der Reise nicht mehr um die Aufenthaltsgenehmigung kümmern. Wer jedoch das ganze Land entdecken möchte, sollte weitaus mehr Zeit einplanen: Für eine Durchquerung von Nord nach Süd, bzw. in Gegenrichtung, sollte man vier Wochen einkalkulieren. Hier kann man das Visum beantragen.

Die Abschaffung der Visumspflicht ist augenscheinlich ein weiterer Hebel der Regierung, den Tourismus anzukurbeln. Außer für Deutschland gilt die Visafreiheit für 16 weitere Länder. Offenbar war die Visumsbeschaffung für viele Reisende eine zu hohe Hürde. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres waren 12,6 Prozent weniger Touristen nach Vietnam gekommen als im Vorjahreszeitraum.

Mehr über Vietnam // Weitere Infos zum Visaverfahren

Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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