Warum Singapur der perfekte Einstieg für Asien-Neulinge ist

13. Juli 2015

Citytrip, Singapur

Singapur: Merlion (Löwe mit Fischkörper) vor Wolkenkratzern.

Wahrzeichen Singapurs: der Merlion. Im Hintergrund sind die Wolkenkratzer des Central Business District zu sehen. (Foto: Sören Peters)

In Deutschland hört man nicht viel über Singapur. Aber wenn dann doch mal Nachrichten aus der Löwenstadt zum Ottonormalverbraucher durchdringen, dann nur im Zusammenhang mit dem Formel-1-Rennen. Oder im Zusammenhang mit den strengen Gesetzen wie zuletzt bei der Bestrafung durch Stockhiebe für zwei deutsche Sprayer. Doch diese Gesetze und ihre durchaus positiven Auswirkungen auf das Zusammenleben in dem kleinen Stadtstaat machen Singapur zu einem idealen Ziel für Asien-Neulinge.

1. Singapur ist Vielfalt. Die Stadt vereint zahlreiche Kulturen auf engem Raum: Ethnische Chinesen, Malayen, Inder, westliche Expats – hier herrscht eine friedliche Koexistenz. Und auch wenn – oder gerade weil – keine großartige Durchmischung stattfindet, kann man doch in die verschiedenen Lebensräume eintauchen: Chinatown, Little India, Arab Street, etc. Singapur vereint hier das Beste aus allen Welten.

Little India by Night. (Foto: Sören Peters)

Little India by Night. (Foto: Sören Peters)

2. Singapur ist sauber – aber ohne steril zu sein. Kein Kaugummi auf der Straße, kein Müll. Die Stadt ist so sauber, dass europäische Metropolen sich davon ein Scheibchen abschneiden könnten. Dennoch büßt die Stadt dadurch kein Flair ein. Nacht- und Straßenmärkte gibt es hier ebenso wie in anderen asiatischen Ländern. Nur sind die Spuren schnell beseitigt.

3. Singapur ist sicher. Noch so ein Vorteil der strengen Regeln im Stadtstadt. Zwar wäre es töricht, den gesunden Menschenverstand komplett über Bord zu werfen. Doch niemand muss hier damit rechnen, dass ihm im Vorbeifahren die Tasche gemopst wird.

Alt trifft Neu: Das Hawker Center "Lau Pa Sat" beherbergt im Schatten der Wolkenkratzer des Central Business District (CBD) eine Vielzahl von kleinen Restaurants. (Foto: spe)

Alt trifft Neu: Das Hawker Center „Lau Pa Sat“ beherbergt im Schatten der Wolkenkratzer eine Vielzahl von kleinen Restaurants. (Foto: Sören Peters)

4. Singapur ist lecker! In den Hawker Centern wie etwa Lau Pa Sat, auf den Märkten oder in den Food Courts der Einkaufszentren können sich Asien-Frischlinge ganz behutsam an die verschiedenen Speisen herantasten ohne Montezumas Rache fürchten zu müssen.

5. Singapur ist vernetzt. Und damit sind hier nicht die zahllosen Wifi-Hotspots in der Stadt gemeint. Vom Flughafen Changi (einer des besten der Welt) kommt man günstig zu weiteren Zielen in Südostasien. Air Asia, Jetstar, Tigerair und Co. machen es möglich. Außerdem besteht eine Busverbindung nach Johor auf malaysischer Seite – so kann man sich als Neuling ein Stückchen weiter an (Südost-)Asien herantasten.

6. Singapur ist gut zu erreichen. Singapore Airlines und Lufthansa steuern den tropischen Schmelztiegel von Deutschland aus non-stop an (je nach Buchungsdatum ab ca. 550 Euro). Zahlreiche Airlines vom Golf und aus China/Hongkong bieten Verbindungen mit einem Zwischenstopp an – und liefern sich einen Preiskampf auf der Route. Pakete aus Flug und vernünftigem Hotel gibt es schon für ca. 650 Euro.

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Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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