London-Hacks: So wird Dein Trip ’ne runde Sache

17. März 2015

London

Symbolbild: Tower Bridge bei Nacht. (Foto: Sören Peters)

Symbolbild: Tower Bridge bei Nacht. (Foto: Sören Peters)

London ist teuer, hektisch und unübersichtlich. Mit diesen sechs Tipps kommst Du leichter durch die Stadt und holst mehr aus Deinem Citytrip heraus.

Schaff Dir ein Tagesticket an Die Tube ist alt und ständig fallen Züge wegen Signalstörungen aus, aber dennoch die U-Bahn der beste, günstigste und schnellste Weg, die Stadt zu erkunden. Ein Tagesticket lohnt sich meistens schon ab der zweiten Fahrt – und Du wirst die Bahn weitaus öfter nutzen! Wer länger in London bleibt als nur ein paar Tage, sollte die fünf Pfund Kaution für die Oyster Card investieren.

Registriere Dich bei Cloud Wifi Ketten wie Pret-a-Manger oder J.D. Wetherspoon nutzen diesen Anbieter für freies Internet. Da die Filialen flächendeckend vertreten sind, hast Du nach einer einmaligen Anmeldung alle paar Meter eine Möglichkeit, Nachrichten abzurufen – vom günstigen Essen mal ganz zu schweigen.

Nerv die Einheimischen nicht Auch wenn man in Central London nur Spanisch, Italienisch und Französisch hört – es soll tatsächlich Menschen geben, die hier wohnen und arbeiten. Und die es satt haben, wenn die „bloody tourists“ ihnen in der U-Bahn auf den Senkel gehen. Also: Glotz keine Leute an, auch wenn sie sich noch so absurd verhalten. Stell Deinen Rucksack zwischen die Beine auf den Boden. Auf der Rolltreppe steht man rechts, auch wenn das dem allgemeinen Prinzip des Linksverkehrs widerspricht. Bleib nicht im Weg stehen, wenn Du die Tube Map studierst. A propos Tube Map: Die praktischen Faltpläne liegen an wirklich jeder Station kostenlos aus.

Ein Pint geht immer - wenn man die Spielregeln kennt. (Foto: Anders Adermark via photopin cc)

Bestellt wird an der Theke – und dann mach gefälligst die Biege. (Foto: Anders Adermark via photopin cc)

Im Pub Wenn Du das Bier bezahlt und serviert bekommen hast, verzieh‘ Dich von der Theke. Hinter Dir stehen schließlich fünf andere, die auch bestellen möchten. Oder steht hier etwa ein Barhocker, der zum längeren Aufenthalt einlädt? (Immerhin hast du es geschafft, an der Bar zu bestellen, nachdem Du eine halbe Stunde am Tisch auf den Kellner gewartet hast) Noch beliebter macht Ihr Euch, wenn einer für alle bestellt und nicht jeder einzeln ankommt.

Trau keiner U-Bahn-Station Du wolltest Dir das Chelsea-Stadion anschauen und bist stundenlang zwischen Harrods und Chelsea Hospital hin und her gelaufen? Du wolltest zum Beatles-Zebrastreifen und stehst jetzt ganz allein an der DLR-Station Abbey Road in Newham? Die Namen von Bahn-Stationen können oft in die Irre führen. Der berühmte Zebrastreifen über die Abbey Road beispielsweise befindet sich nahe der Station St. John’s Wood, Chelsea spielt nahe Fulham Broadway und West Ham im Upton Park.

A propos U-Bahn: In den Waggons kann es zu jeder Tageszeit sehr voll werden. Das Gedränge umgeht man am besten, wenn man ganz vorne oder ganz hinten einsteigt. Und bei längeren Fahrten: Man muss nicht zwingend im Türbereich stehenbleiben. Zwischen den Sitzbänken ist ausreichend Platz und wenn jemand aufsteht, hat man gleich einen Sitzplatz.

Fish and Chips für 16.95 GBP sind KEIN Schnäppchen! Geh zu Wetherspoon, O’Neill’s oder in einen ähnlichen Pub, wo es das britische Nationalgericht (naja) für weniger als zehn Pfund gibt, dann ist schonmal einiges gewonnen – hier ein paar Food-Tipps. Wer ein typisch britisches Essen haben möchte, sucht sich am besten eine Chicken-Bude, die zwischen Off-License-Kiosk und Wettbüro Hähnchen-Burger und Piri-Piri-Wraps anbietet. Kostet im Menü weniger als fünf GBP – und danach hat man definitiv keinen Hunger mehr.

Weitere Tipps und Tricks für Deinen London-Besuch // Mehr über London

Welche Tipps hast Du noch auf Lager? Ab in die Kommentare damit!

Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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