London: Zu Besuch im neuen Skygarden

23. Februar 2015

London

Blick aus dem 37. Stockwerk des Walkie Talkie auf die Themse. Unten: Tische und Stühle der Skypod-Bar im Skygarden. (Foto: Sören Peters)

Blick aus dem 37. Stockwerk des Walkie Talkie auf die Themse. Unten: Tische und Stühle der Skypod-Bar im Skygarden. (Foto: Sören Peters)

Anfang des Jahres hat im Wolkenkratzer an der 20 Fenchurch Street („Walkie Talkie“) der Skygarden eröffnet. Zwischen dem 35. und 37. Stockwerk eröffnen sich dem Besucher ganz neue Blickwinkel auf London. Der Clou bei der Sache: Der ganze Spaß kostet nichts! Einfach unter www.skygarden.london anmelden und einen Timeslot buchen. Alternativ kann man einen Tisch in einem der Restaurants reservieren. Auch die SkyPod-Bar punktet – gemessen an der Location – mit moderaten Preisen (3.75 GBP für eine Cola, 5.00 GBP für ein Pint Heineken). So viel zahlt man schon in manch einem Pub.

Blick durch das Grünzeug hindurch nach Westen auf das London Eye. (Foto: Sören Peters)

Blick durch das Grünzeug hindurch nach Westen auf das London Eye. (Foto: Sören Peters)

Was gibt es zu sehen? Bereits beim Verlassen des Aufzuges blickt man Richtung Süden auf The Shard. Richtung Westen kann man bis nach Wembley schauen (im Dunst erkennt man den Torbogen des Stadions). Zudem hat man das London Eye, Westminster Abbey, St. Paul’s Cathedral und den BT Tower im Blick. Nach Osten schaut man auf den Tower und die Tower Bridge und überblickt die ehemalige Hafenlandschaft bis zu den Wolkenkratzern der Isle of Dogs. Im Norden ist die Sicht durch die Architektur zwar ein wenig eingeschränkt, dennoch begegnet man The Gherkin (30 St Mary Axe) und dem Cheesegrater auf Augenhöhe (siehe Foto weiter unten).

Sonnenuntergangsstimmung im Skygarden. Rechts im Bild ist die Bar zu sehen. (Foto: Sören Peters)

Sonnenuntergangsstimmung im Skygarden. Rechts im Bild ist die Bar zu sehen. (Foto: Sören Peters)

Erlebnis Skygarden Ich hatte mit ganz viel Glück noch ein Zeitfenster für den vergangenen Freitagnachmittag ergattern können. Der Zutritt zum Skygarden erfolgt nicht durch die Lobby des Gebäudes an der Fenchurch Street, sondern durch einen separaten Eingang, rechts neben dem Walkie Talkie vorbei. Dort wartet ein flughafenähnlicher Sicherheitscheck. Getränke hatte sicherheitshalber keine mitgenommen (immerhin besucht man ja eigentlich eine Bar). Bei meinem Kamerastativ gab es keinerlei Probleme, allerdings ist der Gebrauch verboten.

Offene Treppen links und rechts des Barbereiches, direkt an der Glasfront, verbinden die verschiedenen Ebenen. (Foto: Sören Peters)

Offene Treppen links und rechts des Barbereiches, direkt an der Glasfront, verbinden die verschiedenen Ebenen. (Foto: Sören Peters)

Oben angekommen kann man sich zwischen den Stockwerken frei bewegen, links und rechts verbinden offene Treppen die verschiedenen Ebenen. Das Publikum ist eine illustre Mischung von (fast) allem, was London zu bieten hat. Aufgebretzelte Frauen und herausgeputzte Männer, die einen besonderen Tag verbringen wollen, Familien mit Kindern, die zwischen den Grünflächen herumtoben, junge Mädels, die eifrig Selfies vor der Stadtkulisse schießen und Jungs, die ihnen dabei zuschauen.

Die Außenterrasse war während meines Besuchs leider gesperrt, so dass der Blick auf The Shard ein wenig getrübt war. (Foto: Sören Peters)

Die Außenterrasse war während meines Besuchs leider gesperrt, so dass der Blick auf The Shard trotz toller Lichtstimmung ein wenig getrübt war. (Foto: Sören Peters)

Wer übrigens einmal oben ist, kann sich dort unbegrenzt aufhalten. Am besten also eine Zeit kurz vor dem Sonnenuntergang reservieren, um so die verschiedenen Lichtstimmungen erleben zu können. Der Skygarden wird ergänzt durch eine kleine Außenterrasse an der Südseite des Walkie Talkie, allerdings war diese (noch) nicht geöffnet.

Fazit: Einer meinen neuen Lieblingsorte in London und definitiv nicht der letzte Besuch!

Was sind Eure Lieblingspunkte, um über London zu schauen? Facebook, Twitter, Kommentare unter’m Beitrag! Am Samstagnachmittag habe ich zudem noch die Terrasse des One New Change besucht. Bericht folgt!

Weitere Eindrücke weiter unten in der Fotostrecke // Mehr über London

Sören Peters

Der Skygarden im Londoner Walkie Talkie: Unten die Fläche der Skypod-Bar, rechts oben eines der Restaurants. (Foto: Sören Peters)

Der Skygarden im Londoner Walkie Talkie: Unten die Fläche der Skypod-Bar, rechts oben eines der Restaurants. (Foto: Sören Peters)

Lichtstimmung am späten Nachmittag: Die versinkende Sonne taucht die Docklands in goldenes Licht. (Foto: Sören Peters)

Lichtstimmung am späten Nachmittag: Die versinkende Sonne taucht die Docklands in goldenes Licht. (Foto: Sören Peters)

Währenddessen versinkt Westminster im Dunst. Im Vordergrund: Die Tate Modern und Shakespeares Globe Theatre. (Foto: Sören Peters)

Währenddessen versinkt Westminster im Dunst. Im Vordergrund: Die Tate Modern und Shakespeares Globe Theatre. (Foto: Sören Peters)

Blick nach Westen mit St. Paul's Cathedral und BT Tower. (Foto: Sören Peters)

Blick nach Westen mit Themse, Cannon Street, St. Paul’s Cathedral und BT Tower. (Foto: Sören Peters)

Wenig spektakulär ist die Rückseite, bedingt durch die Bauweise. Doch The Gherkin (r.) ist nicht mehr neu und die Käsreibe (Cheesegrater) daneben kann man auch gut von der Straße aus betrachten. (Foto: Sören Peters)

Wenig spektakulär ist die Rückseite, bedingt durch die Bauweise. Doch The Gherkin (r.) ist nicht mehr neu und die Käsreibe (Cheesegrater) daneben kann man auch gut von der Straße aus betrachten. (Foto: Sören Peters)

Der Tower of London, dahinter die St. Katherine's Docks (linkes, bzw. südliches Ufer der Themse) und die Tower Bridge...und die Erkenntnis, dass man am Polfilter nicht sparen sollte. (Foto: Sören Peters)

Der Tower of London, dahinter die St. Katherine’s Docks (linkes, bzw. südliches Ufer der Themse) und die Tower Bridge…und die Erkenntnis, dass man am Polfilter nicht sparen sollte. (Foto: Sören Peters)

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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