Goodbye Kambodscha – was bleibt?

6. Januar 2015

Asien, Kambodscha

Grüne Landschaft, dichte Wolken: Start vom Flughafen Phnom Penh mit Air Asia nach Bangkok-Don Mueang. (Foto: Sören Peters)

Grüne Landschaft, dichte Wolken: Start vom Flughafen Phnom Penh mit Air Asia nach Bangkok-Don Mueang. (Foto: Sören Peters)

So lange drauf gefreut, so schnell wieder vorbei. Kurz vor dem 7:1 der deutschen Nationalmannschaft gegen Brasilien hatten wir die Flüge nach Bangkok gebucht, ein paar Tage später die Air-Asia-Verbindungen nach Siem Reap und von Phnom Penh zurück nach Bangkok. Mit den Bustransfers zwischen Siem Reap, Phnom Penh und Sihanoukville fügten wir zwei Wochen vor der Reise die letzten Bausteine zusammen.

Zum Abschluss der kleinen Fotostrecke darf natürlich der Klassiker nicht fehlen. (Foto: Sören Peters)

Nationalheiligtum: Angkor Wat. (Foto: Sören Peters)

Was uns heute bleibt, sind die Erinnerungen
– an die beeindruckende Tempelanlage Angkor Wat
– an die Pracht von Angkor Thom
– an die morbide Schönheit von Ta Prohm.
Und die positive Überraschung im Banteay Kdei.
Der touristische Aufschwung des Landes ist in Siem Reap allerorts spürbar.

Hier gelanden wir nach einiger Zeit zum Psar Thmei (Zentralmarkt). Das Gebäude im Art-Déco-Stil wirkt ein wenig befremdlich, verglichen mit der sonstigen Architektur. (Foto: Sören Peters)

Hinter dem Zentralmarkt türmen sich die neuen Wolkenkratzer auf. (Foto: Sören Peters)

In Phnom Penh erlebten wir eine Stadt, deren Narben im Laufe der Jahre verwachsen sind. Die junge Generation blickt nach vorn. Wie tief diese Narben aber waren, lässt sich im ehemaligen S21-Gefängnis und auf den Killing Fields nachvollziehen.

Sonnenuntergang am Occheuteal Beach. Sobald sich der Tag dem Ende neigt, erwacht hier das Nachtleben. (Foto: Sören Peters)

Sonnenuntergang am Occheuteal Beach. Wenn der Tag endet, erwacht hier das Nachtleben. (Foto: Sören Peters)

Nach dem Kultur- und Sightseeing-Programm wollten wir in Sihanoukville relaxen. Ruhe fanden wir jedoch nur bedingt. Zum Baden kann ich Euch den Otres Beach empfehlen, fürs Nightlife den Occheuteal Beach (sonst aber recht schmuddelig). Wer aber paradiesische Strände sucht, sollte Kambodschas populärsten Badeort nur zur Durchreise nutzen und sich auf einer der vorgelagerten Inseln einquartieren.

Fazit: War schön, das alles mal gesehen zu haben. Doch ob ich noch einmal zurückkehre, lasse ich an dieser Stelle offen. Vielleicht sind es meine gestiegenen Ansprüche, vielleicht aber auch die Tatsache, dass wir in zwei Wochen Kambodscha nur ein Streiflicht zu Gesicht bekamen und uns die wahre Schönheit des Landes auf dem typischen Touristenpfad verborgen blieb. Gerade für Phnom Penh und die Inseln vor Sihanoukville hätten wir gerne mehr Zeit gehabt, doch in Anbetracht der Verpflichtungen in der Heimat waren wir froh, diese zwei Wochen überhaupt noch einmal als Kumpel-Urlaub verbringen zu können. Vielleicht sollte ich bald mal heiraten, um einen hangover-mäßigen Junggesellenabschied in Bangkok feiern zu können.

Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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