Ankommen in Kambodscha: Einreise nach Siem Reap

25. November 2014

Asien, Kambodscha

Anflug auf Siem Reap. Kurz nach der Regenzeit waren viele Felder noch überflutet. Die Flugzeit ab Bangkok beträgt knapp eine Stunde. (Foto: Sören Peters)

Anflug auf Siem Reap. Kurz nach der Regenzeit waren viele Felder noch überflutet. Die Flugzeit ab Bangkok beträgt knapp eine Stunde. (Foto: Sören Peters)

Nach dem Akklimatisierungstag in Bangkok ging es weiter nach Siem Reap, der ersten Station unserer Kambodscha-Reise. Da wir nicht sonderlich viel Zeit hatten, haben wir uns bereits im Vorfeld gegen den Landweg und für einen günstigen Flug mit Air Asia entschieden. Die Airline aus Malaysia, die Ableger in ganz Asien unterhält, wurde von Skytrax zum sechsten Mal in Folge zum weltbesten Low-Cost-Carrier gewählt. Der Flug vom alten Airport Don Mueang dauert knapp eine Stunde. Die Zeit ging aber nahezu komplett dafür drauf, die die verschiedenen Formulare auszufüllen, die es bereits beim Boarding gab: Arrival Card, Visumsantrag, Zollerklärung, Gesundheitsbefragung und Departure Card.

Jede Menge Papierkram vor der Einreise. (Foto: Sören Peters)

Papierkram vor der Einreise. (Foto: Sören Peters)

Die Gesundheitskarten (Wo haben Sie sich in den vergangenen 21 Tagen aufgehalten? Leiden Sie an Erbrechen oder Durchfall?) wurden bereits beim Betreten des Terminals eingesammelt. Danach hieß es erstmal Schlange stehen für das Visa-on-Arrival. Die Aufenthaltserlaubnis kostet 30 US-Dollar (bis Oktober 2014 waren es noch 20 USD). Wer kein Passfoto abgibt, zahlt ein „Sorry“ in Höhe von 2 USD. (Wer nur nach Kambodscha einreist und keine weiteren Passbilder für Visa oder für Tante Erna mehr benötigt, fährt mit dieser Variante günstiger.)

Der kleine Flughafen in Siem Reap ist neben Phnom Penh einer von zwei internationalen Airports in Kambodscha. (Foto: Sören Peters)

Der kleine Flughafen in Siem Reap ist neben Phnom Penh einer von zwei internationalen Airports in Kambodscha. (Foto: Sören Peters)

Klebt das Visum erst einmal im Pass, geht’s mit der Arrival Card zum Immigration Officer. Dort wird alles abgestempelt und die Departure Card wird in den Pass getackert. Kurz vorm Verlassen des Fluggastbereiches sammelt dann noch ein Zollbeamter die Selbstauskunft ein, ob man etwas zu verzollen hat. Die komplette Prozedur dauerte in unserem Fall rund 45 Minuten, wobei wir noch recht schnell durch waren mit allem.

Tuk-Tuks in Siem Reap. Die Fahrer können nach einer Zeit zur Plage werden, doch wer will es ihnen verdenken... (Foto: Sören Peters)

Tuk-Tuks in Siem Reap. Die Fahrer können nach einer Zeit zur Plage werden, doch wer will es ihnen verdenken… (Foto: Sören Peters)

Vom Airport in die Stadt
Vor dem Terminal selbst stehen zahlreiche Fahrer der Gasthäuser. Wer im Vorfeld keinen Transport arrangiert hat, kann für 7 USD ein Taxi nehmen oder einen Tuk-Tuk-Fahrer anquatschen, bzw. sich anquatschen lassen. Die Kosten dafür sollten die 5 USD aber keinesfalls übersteigen. Wichtig: Mit wem auch immer Ihr vom Airport in die Stadt fahrt: Lasst Euch keine weiteren Touren aufschwatzen! Unser Taxifahrer machte die Tuk-Tuk-Fahrer schlecht und wollte uns gleich für den nächsten Tag eine Tempel-Tour andrehen. Das Gleiche berichteten Touris, die mit dem Tuk-Tuk unterwegs waren. Auch wenn Ihr am nächsten Tag um 5 Uhr den Sonnenaufgang in Angkor Wat erleben wollt – Finger weg von solchen Angeboten. Denn einen fahrbaren Untersatz gibt es in Siem Reap zu jeder Tages- und Nachtzeit, wie wir später noch erfahren sollten…

Einreise nach Kambodscha, mal ganz allgemein
Wer nicht viel Zeit hat, sollte eine Anreise mit dem Flugzeug in Betracht ziehen. Die Flughägen in Siem Reap (REP) und Phnom Penh (PNH) werden von den meisten asiatischen (Low-Cost)-Airlines angesteuert. Dort gibt es das Visa-on-Arrival. Kostet wie oben beschrieben neuerdings 30 USD plus Passbild oder ersatzweise 2 USD. Bei der Einreise ausgestellte Visa berechtigen nur zur einmaligen Einreise und zu einem Aufenthalt von 30 Tagen. Das Gleiche gilt bei der Einreise auf dem Landweg. Beliebt sind die Übergänge von Aranyaprathet-Poipet (aus Thailand kommend) sowie Moc Bai-Krong Bavet (aus Vietnam kommend, meist ab Saigon). Weitere Informationen gibt es beim Auswärtigen Amt sowie bei der kambodschanischen Botschaft.

Sören Peters

Naturschauspiel: Ganze Landstriche und Wälder stehen unter Wasser. (Foto: Sören Peters)

Naturschauspiel: Ganze Landstriche und Wälder stehen unter Wasser. (Foto: Sören Peters)

Doch ohne den Regen gäbe es nicht eine so üppige Vegetation. (Foto: Sören Peters)

Doch ohne den Regen gäbe es nicht eine so üppige Vegetation. (Foto: Sören Peters)

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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