Road-Trip durch Nord-Portugal, Teil 8: Trancoso

30. September 2014

Portugal

Die Porta del Rei führt ins historische Zentrum Trancosos. (Foto: Sören Peters)

Die Porta del Rei führt ins historische Zentrum Trancosos. (Foto: Sören Peters)

Nach ein paar Tagen beim portugiesischen Teil der Familie in Videmonte (entgegen meiner Beschreibung gibt es inzwischen zwei Cafés mit Wifi) besuchten wir am Freitag Trancoso. Das 10.000-Einwohner-Städtchen ist eine von zwölf „Aldeias Históricas de Portugal„, einer Vereinigung von zwölf mittelalterlichen Dörfern im Landesinnern, denen durch die Organisation wirtschaftliche Impulse gegeben werden sollen. Ein weiterer Zweck ist der erhalt der historischen Ortschaften. In Trancoso zeugen beispielsweise die Porta del Rei und das mittelalterliche Schloss von der großen Vergangenheit. Ferner ist Trancoso eine Station auf der landesweiten Route der jüdischen Orte.

Gedränge auf dem Freitagsmarkt. (Foto: Sören Peters)

Gedränge auf dem Freitagsmarkt. (Foto: Sören Peters)

Größter Anziehungsmagnet dürfte jedoch der Freitagsmarkt sein, wo es an mobilen Verkaufsständen neben Bekleidung, Schuhen und Tischdecken auch Pflanzen oder Werkzeug zu kaufen gibt. Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es Markthallen, wo Lebensmittel wie Fleisch oder hausgemachter Serra-Käse angeboten werden. Ebenfalls an den Markt angedockt ist eine kleine Fressmeile, die ab dem späten Vormittag vom Duft gegrillter Hähnchen eingehüllt ist.
Hinkommen: Ab Guarda und Viseu über die A25 und IP2, am besten mit dem eigenen Wagen. Zudem ist Trancoso an das Fernbusnetz angebunden.

Sören Peters

PS: Wer es ganz genau nehmen will, kann nun natürlich kritisieren, dass Trancoso gar nicht mehr zum Norden gehört, sondern zur Mitte Portugals. Das mag hinsichtlich der Verwaltungsgrenzen zustimmen, doch gefühlt gehört es zum Norden. So!

Zentraler Platz mit Santa Casa Da Misericórdia De Trancoso. (Foto: Sören Peters)

Zentraler Platz mit Santa Casa Da Misericórdia De Trancoso. (Foto: Sören Peters)

Oberhalb des historischen Stadtkerns thront die Burg. (Foto: Sören Peters)

Oberhalb des historischen Stadtkerns thront die Burg. (Foto: Sören Peters)

Vom Castelo aus hat man nicht nur einen Überblick über die Stadt... (Foto: Sören Peters)

Vom Castelo aus hat man nicht nur einen Überblick über die Stadt… (Foto: Sören Peters)

...sondern auch über die Beira. (Foto: Sören Peters)

…sondern auch über die Beira. (Foto: Sören Peters)

Beliebte Mitbringsel sind frische Chouriças oder Käse aus der Serra da Estrela. (Foto: Sören Peters)

Stark frequentiert ist der Wochenmarkt, jeweils am Freitag. Beliebte Mitbringsel sind frische Chouriças oder Käse aus der Serra da Estrela. (Foto: Sören Peters)

Wer nicht gerade auf der Suche nach Schuhen oder (natürlich voll originaler) Markenbekleidung ist... (Foto: Sören Peters)

Wer nicht gerade auf der Suche nach Schuhen oder (natürlich voll originaler) Markenbekleidung ist… (Foto: Sören Peters)

...dürfte sich die Zeit auf dem "Food Court" genüssvoll vertreiben können. (Foto: Sören Peters)

…dürfte sich die Zeit auf dem „Food Court“ genüssvoll vertreiben können. (Foto: Sören Peters)

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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