Road-Trip durch Nord-Portugal, Teil 3: Viana do Castelo

11. September 2014

Portugal

Eingehüllt in ein graues Gewand: das Santuário de Santa Luzia. (Foto: Sören Peters)

Eingehüllt in ein graues Gewand: das Santuário de Santa Luzia. (Foto: Sören Peters)

Wir fahren von Ponte de Lima weitere 30 Kilometer flussabwärts über die N202 nach Viana do Castelo, wo der Rio Lima in den Atlantik mündet. Hauptanziehungspunkt die die Wallfahrtskirche Santa Luzia, die auf einem Hügel über der Stadt thront. Nach oben führen Serpentinenstraßen mit Kopfsteinpflaster, doch einmal durchgerüttelt, entschädigt der Blick auf die Stadt und die Flussmündung für die Mühen – wenn es nicht gerade nebelig ist. Was sich zuvor angedeutet hatte, wurde hier oben leider Realität: Die Wallfahrtskirche hüllte sich mystisch ein ein nahezu blickdichtes Kleid, die Stadt unter uns war überhaupt nicht zu sehen, so dass wir uns den Aufstieg zum noch höher gelegenen Miradouro de Santa Luzia getrost sparen konnten.

Für drei Euro (Hin- und Rückfahrt) kann man mit der Seilbahn zwischen Stadt und Santa Luzia pendeln. (Foto: Sören Peters)

Für drei Euro (Hin- und Rückfahrt) kann man mit der Seilbahn zwischen Stadt und Santa Luzia pendeln. (Foto: Sören Peters)

Immerhin verbindet eine Seilbahn den Monte de Santa Luzia mit der Stadt, so dass wir doch noch einen flüchtigen Eindruck aufschnappen konnten. Nett anzuschauen sind die Praça da República mitsamt des gotischen Rathauses und des Renaissancebrunnens sowie die Igreja Matriz. Zudem verbindet eine Hauptstraße den Bahnhof mit dem Hafengebiet, wo man (bei gutem Wetter) mit einem Schiff über den Rio Lima schippern kann. Viel mehr hatte Viana do Castelo an diesem Tag aber leider nicht zu bieten, so dass wir es vorzogen, uns bei einem Galão (Milchkaffee) etwas aufzuwärmen, um dann zurück zum Aufzug zu schlendern und zum Auto zu fahren. Schnell zurück nach Barcelos und umziehen – immerhin stand für den Abend noch ein Abstecher nach Porto auf dem Programm zum CL-Playoff des FC Porto gegen OSC Lille. Zudem sollte es am folgenden Tag nach Braga gehen. Viana, wir kommen wieder, aber dann bei gutem Wetter.

Sören Peters

Blick vom Miradouro de Santa Luzia. Unten: Was wir hätten sehen können. Oben: Was wir gesehen haben. (Foto: Sören Peters)

Blick vom Miradouro de Santa Luzia. Unten: Was wir hätten sehen können. Oben: Was wir gesehen haben. (Foto: Sören Peters)

Immerhin hatten wir während der Seilbahnfahrt einen kurzen Überblick über die die Stadt an der Lima-Mündung. (Foto: Sören Peters)

Immerhin hatten wir während der Seilbahnfahrt einen kurzen Überblick über die die Stadt an der Lima-Mündung. (Foto: Sören Peters)

Unten waren noch die Straßen vom vorherigen Stadtfest dekoriert. Links zu sehen: Das stilisierte Herz (oder Erdbeere?), das inoffizielle Wappen von Viana do Castelo. (Fotos: Sören Peters)

Unten waren noch die Straßen vom vorherigen Stadtfest dekoriert. Links zu sehen: Das stilisierte Herz (oder Erdbeere?), das inoffizielle Wappen von Viana do Castelo. (Fotos: Sören Peters)

In der Fußgängerzone befindet sich die Igreja Matriz... (Foto: Sören Peters)

In der Fußgängerzone befindet sich die Igreja Matriz… (Foto: Sören Peters)

...ganz in der Nähe des gotischen Rathauses und des Renaissancebrunnens. (Foto: Sören Peters)

…ganz in der Nähe des gotischen Rathauses und des Renaissancebrunnens. Die Gebäude stehe vor Kopf an der… (Foto: Sören Peters)

...Praça da República. (Foto: Sören Peters)

…Praça da República. (Foto: Sören Peters)

Wieder oben angekommen, werfen wir noch einen Blick auf Altar und Kuppel der Wallfahrtskirche Santa Luzia. (Foto: Sören Peters)

Wieder oben angekommen, werfen wir noch einen Blick auf Altar und Kuppel der Wallfahrtskirche Santa Luzia. (Foto: Sören Peters)

 

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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