Baseball mit Tradition: Ein Besuch bei den New York Yankees

1. August 2014

New York

Ebenfalls außerhalb von Manhattan spielen die New York Yankees, das wohl berühmteste Baseball-Team der Welt. Ihr Stadion befindet sich in der Bronx. (Foto: Sören Peters)

Das neue Yankee Stadium im Stadtteil The Bronx. (Foto: Sören Peters)

Nachdem ich Euch gestern mit Red-Bull-Gekicke malträtiert habe, möchte ich Euch heute das Kontrastprogramm dazu vorstellen – und zwar ein Baseballspiel der New York Yankees. Richtig, die marketing-gewordene Mannschaft die neben dem Kappenverkauf auch ab und zu nochmal einen Ball wirft oder schlägt. Ich vermute, jeder zweite Erdenbürger besitzt (zumindest heimlich) eine dunkelblaue Cap mit den Initialen N und Y. Die Popularität haben sich die „Bronx Bomber“ jedoch redlich verdient, sind die doch mit 27 Siegen der World Serien Rekordmeister der Major League Baseball. Zudem brachte die Mannschaft amerikanische Legenden wie Babe Ruth oder Mickey Mantle hervor.

Das alte, inzwischen abgerissene Yankee Stadium vor der Kulisse Manhattans. (Foto: Sören Peters)

Das alte, inzwischen abgerissene Yankee Stadium vor der Kulisse Manhattans. (Foto: Sören Peters)

Die neuen Helden heißen Derek Jeter oder Mark Teixeira. Gespielt wird im neuen, modernen Yankee-Stadion, das gleich neben der alten Arena im Stadtteil The Bronx errichtet wurde. Tradition ist dennoch zu spüren. Hierher kommen Väter mit ihren Söhnen, Opis mit ihren Enkeln. Junge Männer und Frauen in den Zwanzigern stimmen sich in den umliegenden Bars auf das Spiel ein – auch wenn der Anwurf am Sonntagmittag erfolgt.

Links: Vor dem Yankee-Stadion. Rechts: Innen wird an die Helden der Vergangenheit erinnert. (Fotos: Sören Peters)

Links: Vor dem Yankee-Stadion. Rechts: Innen wird an die Helden der Vergangenheit erinnert. (Fotos: Sören Peters)

Im Stadion selbst zieren Fotos aus vergangenen Tagen die Aufgänge zu den Blöcken. Von den billigen Plätzen schaut man steil auf das Spielfeld hinab, der Ball ist zwar nur schwer zu erkennen, aber dafür hat man, wenn man nach hinten aus dem Stadion hianusschaut, einen tollen Blick auf die Skyline.  Das Spiel selbst verbrachte ich recht amerikanisch: Bier trinken, Hot Dog essen und ab und zu mal applaudieren. Klar, mit dem Erlebnis Fußball nicht vergleichbar, doch wenn man schonmal in New York ist…auch wenn man mit den Regeln nicht ganz so vertraut ist, lohnt sich ein Besuch allemal, zumal Tickets nicht gerade teuer sind. Für rund 20 Dollar ist man dabei.

After-Match-Party. (Foto: Sören Peters)

After-Match-Party. (Foto: Sören Peters)

Tipp: Nach dem Spiel mal in den Bars unter der Hochbahntrasse vorbeischauen: Dort geht nach den Spielen die Post ab.

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Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

One Comment - “Baseball mit Tradition: Ein Besuch bei den New York Yankees”

  1. Andreas Sagt:

    Für Ende nächsten Jahres ist bei mir ein New York Tripp geplant – Danke für den Tipp mit den Yankees – ich habe von Baseball zwar absolut keine Ahnung, aber ich denke, man muss es einmal erlebt haben (Preis ist ja, wie du sagtest, sehr überschaubar) ;)

    Viele Grüße

    Andreas

    Antwort

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