Drei Alternativen zur Barceloneta

29. Juli 2014

Barcelona

Denn gerade in den Sommermonaten tummeln sich hier die Menschenmassen im Schatten der Torres Mapfre. Die Türme überragen den neuen Olympiahafen mit seinen schicken Clubs und Restaurants. (Foto: Sören Peters)

Stadtstrand in Barcelona. Gerade in den Sommermonaten steppt an der Barceloneta der Bär. Etwas ruhiger geht es außerhalb der Stadt zu. (Foto: Sören Peters)

Ziemlich genial ist die Kombination aus Städtereisen und Strandurlaub. Gerade wer nicht viel Zeit hat, kann so neben dem Sightseeing noch ein paar Sonnenstrahlen einfangen. Renommierte Reisemagazine wie National Geographic oder der Reiseteil des britischen Telegraph haben zuletzt die schönsten Stadtstrände vorgestellt, darunter natürlich die Copacabana in Rio de Janeiro, Kapstadt oder Dubai. Auch Barcelona durfte in der Liste nicht fehlen – die Kombination aus Kultur, Sehenswürdigkeiten und Strandatmosphäre hat der Popularität Barcelonas einen Schub verpasst – zumindest nach 1992, als sich die Stadt auch architektonisch dem Meer zugewandt hat.

DER Anziehungspunkt für die junge Generation sind die Strände in Barceloneta. Wirklich neta (katalanisch: sauber) sind St. Sebastian, Bogatell und wie sie nicht alle heißen aber nicht. Der Sand wirkt irgendwie staubig und wenn die Sonne versinkt, lassen viele Badegäste ihren Müll einfach im Sand liegen. Das ist zwar nicht weiter schlimm, die Strände werden schließlich gepflegt, doch wer mehr Zeit als nur ein Wochenende in Barcelona verbringt, sollte zum Baden eine knappe Stunde Fahrtzeit investieren und einen der vielen anderen Strände der Region aufsuchen.

Sitges. (Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/enricarchivell/3097631959/">enric archivell</a> via <a href="http://photopin.com">photopin</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/">cc</a>)

Sitges. (Foto: enric archivell via photopin cc)

Sitges beispielsweise ist eines der beliebten Ausflugsziele in Katalonien. Der Ort punktet mit einer schönen Altstadt und einem netten Strand vor pittoresker Kulisse. An den Wochenenden ist es meist voll, ein Ausflug lohnt sich dennoch. Der Ort ist auch ein Zentrum der katalanischen Schwulenszene und beheimatet ein populäres Filmfestival. Zu erreichen ist Sitges mit der Regionalbahn (Rodalies R2 Sud Richtung Sant Vicenç de Calders) ab Estació de França, Passeig de Gràcia oder Sants.

Castelldefels. (Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/xavitalleda/4713279393/">xavi talleda</a> via <a href="http://photopin.com">photopin</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/">cc</a>)

Castelldefels. (Foto: xavi talleda via photopin cc)

Castelldefels liegt gleich hinter dem Flughafen El Prat de Llobregat und ist von der Stadt aus mit den Buslinien L94 und L95 zu erreichen (Abfahrt ab Plaça Catalunya und in der Nähe der Universität), zudem mit den Regionalbahnen R2 und R2 Sud. Der Strand ist weitläufig und daher nicht so überlaufen wie Barceloneta oder Sitges. Sand und Wasser sind sauber, ab und an kommt ein Eisverkäufer vorbei (eine Wohltat, wenn man zuvor an der Barceloneta von den fliegenden Händlern regelrecht belästigt wurde). In dem der Stadt zugewandten Teil starten die Flugzeuge über einen hinweg, jedoch nicht so, dass es großartig stören würde. Wer es komplett ruhig mag, bekommt ein paar Meter weiter nicht mehr viel davon mit.

Blick über den Strand von Calella (Foto: spe)

Calella. (Foto: Sören Peters)

Weitere schöne Strände gibt es nördlich von Barcelona entlang der Costa Maresme. Die Regionalbahn R1 Richtung Maçanet/Massanes fährt direkt am Meer entlang und klappert dabei verschiedene Badeorte ab, angefangen in Badalona geht es bis nach Blanes. Unterwegs passiert der Zug bekannte Badeorte wie Calella oder Malgrat de Mar, doch so weit muss man nicht einmal fahren. Schon in Montgat oder Premia de Mar lässt es sich gut aushalten. Auch die Strandbars und -restaurants sind hier weitaus günstiger als in der Stadt.

Sören Peters

Der Aufstieg ist zwar ein wenig schweißtreibend, ermöglicht dafür aber diesen Ausblick auf Sant Pol und die Costa Maresme. (Foto: spe)

Blick nach Sant Pol de Mar und auf die Costa Maresme. (Foto: Sören Peters)

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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