Zehn Gründe für Südostasien

Symbolbild: Hinten der Wat Arun in Bangkok. Vorne eine Figur aus dem Wat Po. (Montage: Sören Peters)

Symbolbild: Hinten der Wat Arun in Bangkok. Vorne eine Figur aus dem Wat Po. (Montage: Sören Peters)

Mein Kumpel und ich planen derzeit unseren nächsten Trip nach Südostasien. Mitte November, wenn es in Deutschland allmählich grau und nasskalt wird, soll es für zwei Wochen nach Thailand und Kambodscha gehen. Die Vorfreude ist aber jetzt schon riesig. Zehn Dinge, auf die ich mich besonders freue, bzw. die ich an Südostasien zu schätzen gelernt habe:

Heftiger Regenguss in Singapur. (Foto: Sören Peters)

Heftiger Regenguss in Singapur. (Foto: Sören Peters)

1. Das Klima Bereits beim Verlassen des gekühlten Flughafengebäudes läuft man gegen eine Wand. Ich sehe auch ein, dass die schwüle Wärme nicht jedermanns Sache ist, aber ich als Frostbeule liebe es, wenn man außer einem T-Shirt und einer kurzen Hose nichts weiter braucht. Und wenn es mal regnet, hat man zumindest die Gewissheit, dass es sich nicht rasant abkühlt.

...entschädigt das Badeerlebnis umso mehr. (Foto: Sören Peters)

Strand auf Phuket. (Foto: Sören Peters)

2. Die Strände Türkisblaues Wasser, weißer Sand, Sonnenschein. Punkt. Klar, vielerorts hat der Massentourismus Einzug gehalten, etwa auf Phuket oder Koh Samui, aber who cares? Selbst Koh Phi Phi ist kein Geheimtipp mehr. Doch irgendwo findet sich immer ein ruhiges Fleckchen, um zu baden und in der Sonne zu brutzeln.

Legt sich die Dunkelheit über die geschäftige Stadt, kommen die Menschen allmählich zur Ruhe, vor allem beim Essen. An der Jalan Alor ist die kulturelle Vielfalt zu fühlen und zu schmecken. (Foto: Sören Peters)

An der Jalan Alor in Kuala Lumpur reihen sich die Restaurants aneinander. (Foto: Sören Peters)

3. Das Essen Keine Reise ist gelungen, wenn das Essen nicht passt! Ob frische Meeresfrüchte in Vietnam, scharfe Currys in Bangkok oder indisch inspirierte Gerichte in Singapur – mobile Garküchen und einfache Restaurants bieten authentische Gerichte zu fairen Preisen. Nicht zu vergessen ein kühles Tiger Beer am Abend. Die asiatische, vor allem die thailändische Küche, zählt nicht von ungefähr zu den gesündesten und beliebtesten weltweit. Ganz zu schweigen von all den Früchten wie Rambutans, Jackfrüchten, frischen Mangos…mhhh!

Das nächtlich erleuchtete Singapur: Links der Singapore Flyer, rechts das Marina Bay Sands. Auch wenn nicht gerade Rennwagen durch die Straßen donnern, vibriert die Löwenstadt nach Einbruch der Dunkelheit. (Foto: Sören Peters)

Blick aus der Equinox-Skybar auf das nächtliche Singapur: Links der Singapore Flyer, rechts das Marina Bay Sands. (Foto: Sören Peters)

4. Den Sternen zuprosten Der einzige Grund, eine lange Hose einzupacken (Besuche von religiösen Orten mal ausgeklammert). Die Städte in Südostasien übertrumpfen sich regelrecht mit tollen Skybars. Am bekanntesten sind wohl die Bars vom Lebua oder Banyan Tree Hotel in Bangkok. In Kuala Lumpur kann man vom Traders Hotel die beleuchteten Petronas Twin Towers bestaunen und Singapur liegt einem in der Equinox Skybar zu Füßen. Und damit auch…

Das alltägliche Durcheinander auf den Straßen von HCMS. Als Fußgänger kostet es ein wenig Überwindung, eine Straße zu Überqueren. (Foto: spe)

Das alltägliche Durcheinander auf den Straßen von Saigon. (Foto: Sören Peters)

5. Der Verkehr Es ist erstaunlich, was man alles mit einem Moped transportieren kann: Ganze Familien, einen halben botanischen Garten oder ganze Schweine. In Vietnam, gerade in Saigon, kommt dazu noch die Menge an Fahrzeugen, so dass man beim Überqueren einer Straße eigentlich nur in einer gleich bleibenden Geschwindigkeit durch den Verkehr hindurch läuft. Doch immerhin fließt es, im Gegensatz zu den endlos langes Staus in Bangkok. Der krasse Gegensatz zu den Metropolen ist…

Kontrast zur großen Stadt: Der Weg zum Wasserfall im Gunung Pulai Recreational Forest ist nicht gerade anstrengend. Doch durch die hohe Luftfeuchtigkeit ist ein Bad im Naturpool eine schöne Erfrischung. (Foto: Sören Peters)

Wasserfall im Gunung Pulai Nationalpark im Süden Malaysias. (Foto: Sören Peters)

6. Die atembeaubende Natur Tiefgrüne Reisterrassen, nebelverhangene Tropenwälder, rauschende Wasserfälle, mächtige Flüsse, wie etwa der Mekong. Südostasiens Natur ist schlichtweg beeindruckend!

Mönch im Wat Po. (Foto: Sören Peters)

Mönch im Wat Po. (Foto: Sören Peters)

7. Die Farben Thailands Nicht nur die Farben der Natur mit ihrem tiefen Grün, schlammigen Braun oder rosa Blüten. Thailand hat seine ganz eigene Farbkombi, die weit über das Rot-Weiß-Blau der Nationalflagge hinausgeht. Orangene Gewänder der Mönche, gelbe Königsflaggen, hellblaue Flaggen der Königin oder das Lila der Prinzessin. Die Flaggen symbolisieren die jeweiligen Geburtstage. Hier mehr zur Symbolik

Buddhafigur im Wat Mahathat. (Foto: Sören Peters)

Buddhafigur in Ayutthaya. (Foto: Sören Peters)

8. Die Kultur und Geschichte Die malaiische Halbinsel und Indochina sind reich an historischen Schätzen. In Ayutthaya etwa bekommt man eine Vorstellung vom Jahrtausende alten Königreich Siam. In Singapur und Kuala Lumpur treffen die Kulturen Indiens und Chinas auf europäische Kolonialeinflüsse und in Saigon wird man unausweichlich mit den Vietnamkrieg konfrontiert.

Sonnenaufgang am Strand. (Foto: spe)

Sonnenaufgang in Mui Ne. (Foto: Sören Peters)

9. Das Licht Die Sonne scheint heller, der Sonnenuntergang ist dunkler und die Wetterleuchten am Horizont erhellen die Nacht. Vielleicht mag es mir nur so vorkommen, aber das Licht in Südostasien ist intensiver als in Europa.

Die wohl günstigste Bahnfahrt meines Lebens - zwei Stunden Zugfahrt für 15 Baht - nicht einmal 50 Cent. Vorne: eintritt in den Geschichtspark. (Foto: Sören Peters)

Die wohl günstigste Bahnfahrt meines Lebens: Ayutthaya-Bangkok,  zwei Stunden Zugfahrt für 15 Baht – nicht einmal 50 Cent. Vorne: Eintritt in den Geschichtspark. (Foto: Sören Peters)

10. Die Preise Klar, für einen Drink in einer Skybar zahlt man mit Europa vergleichbare Preise, doch sonst sind die Lebenshaltungskosten sehr niedrig. Frische Meeresfrüchte mit Frühlingsrollen und Getränken? In Mui Ne werden zwei Personen schon für rund zehn Euro satt. Selbst in den sonst teuren Metropolen wie Singapur oder Kuala Lumpur bieten Food Courts und Straßenküchen die Möglichkeit, günstig und authentisch zu essen. Auch Transportkosten wie für Bus- und Bahnfahrten oder Flüge sind weitaus günstiger als hierzulande!

Was sind Eure Highlights aus Südostasien? Warum habt Ihr Euch in dieses Fleckchen Erde oder in ein bestimmtes Land, eine Stadt oder Region verliebt? Antwort in die Kommentare oder per Mail an fluchtplan (at) gmx.de

Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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