London: Kleinkunst auf Kaugummi

3. Juni 2014

London

Kaugummi im "Wilson-Stil" auf der Millennium Bridge. (Foto: Sören Peters)

Kaugummi-Kunst im „Wilson-Stil“ auf der Millennium Bridge. (Foto: Sören Peters)

Häufig sind es die kleinen Dinge, die einem in London viel Freude bereiten. Etwa wenn wildfremde Menschen einem Hilfe anbieten, wenn man sich mit zwei schweren Kisten in der Tube abmüht. Oder die Verkäuferin im Tesco Express, die einen trotz der Self-Service-Kassen noch mehr oder weniger freundlich face to face bedient. Oder wenn festgetretene Kaugummis auf dem Boden zu kleinen Kunstwerken werden.

Street Art im besten Wortsinn. (Foto: Sören Peters)

Street Art im besten Wortsinn. (Foto: Sören Peters)

In mühevoller Kleinarbeit verwandelt Ben Wilson achtlos auf den Boden gespuckten Kaugummi wortwörtlich in Street Art. Der heute 50-Jährige zu den berühmtesten Straßenkünstlern Großbritanniens (ja, es gibt mehr als Banksy). Seine bekannteste „Galerie“ ist mit Abstand die Millennium Bridge, die von der St. Paul’s Cathedral zur Tate Modern am Südufer der Themse führt. Zwischenzeitlich waren fast alle Werke Wilsons verschwunden, doch inzwischen sind mitten in London wieder mehr bunte Kleckse auf dem Fußboden zu bestaunen. Ob es sich dabei tatsächlich um Wilsons Werke handelt oder um kreative Nachahmer lässt sich zwar nicht klären – aber warum sollte man auch, wenn eine kleine Sache so viel Freude macht.

ZEIT-Interview mit Ben Wilson aus dem Jahr 2012

Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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