Warum die Fähre besser ist als der Eurotunnel

8. Mai 2014

London

Eine Fähre überquert den Ärmelkanal zwischen Dover und Calais. (Foto: Sören Peters)

Eine Fähre auf den Ärmelkanal zwischen Dover und Calais. (Foto: Sören Peters)

Vor genau 20 Jahren wurde der Eurotunnel zwischen Frankreich und Großbritannien eröffnet. In gut 35 Minuten geht es von Coquelles nach Folkstone. Die Fähre von Calais nach Dover braucht dreimal so lange, ist aber trotzdem die schönere Variante, nach Großbritannien zu reisen. Ein halbes Dutzend Gründe, warum die Fähre den Tunnel aussticht:

1. Tradition wird im Vereinigten Königreich ohnehin groß geschrieben. Die Fähre ist der traditionelle Weg, den Ärmelkanal zu passieren. Das war schon bei den alten Römern so.

2. Inselfeeling. Britannien ist eine Insel und das Gefühl dafür bekommt man nur, wenn man zwischendurch auf dem Wasser unterwegs war.

Die White Cliffs of Dover begrüßen seit jeher Besucher und Ivasoren. (Foto: Sören Peters)

Die White Cliffs of Dover begrüßen seit jeher Besucher und Invasoren. (Foto: Sören Peters)

3. Die weißen Kreidefelsen von Dover sind das erste und letzte, was man von Großbritannien zu sehen bekommt. Das war schon immer so und wird auch immer so sein. Punkt.

4. Frische Luft. Die Fahrt durch den Tunnel löst durchaus Beklemmungen aus. Man fährt mit dem Auto oder Bus in einen Zug, der ruckelt dann durch die Röhren tief unter dem Meeresgrund. Dann lieber an Deck die Nase in den Wind halten.

Sonnenaufgang über dem Ärmelkanal. (Foto: Sören Peters)

Traumhafter Sonnenaufgang über dem Ärmelkanal. (Foto: Sören Peters)

5. Sonnenaufgänge über dem Kanal. Wer früh morgens reist, kann genau beobachten, wie der neue Tag anbricht.

6. Britisches Frühstück! Auf der Fähre kann man schon früh am Morgen seinen Tagesbedarf an Kalorien decken, mit Spiegelei, Baked Beans, Würstchen, Bacon oder einer guten Ladung HP Sauce (zumindest bei P&O).

Bericht auf Spiegel online

Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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