Liebeserklärung an Barcelonas unspektakulärstes Wahrzeichen

30. April 2014

Barcelona

Barcelonas weithin sichtbare Landmarke: Der Torre de Collserola (l.). (Foto: Sören Peters)

Barcelonas weithin sichtbare Landmarke ragt seit den Olympischen Spielen 1992 in den Himel: Der Torre de Collserola, hier links auf dem Hügel. (Foto: Sören Peters)

Wer an die markanten Bauwerke Barcelonas denkt, denkt an Gaudí: An die Sagrada Familia, an die  Zuckergusstürmchen im Parc Güell oder an La Pedrera am Passeig de Gracia. Vielleicht noch an den gurkenförmigen Torre Agbar. Ich selbst habe dazu ein eher gespaltenes Verhältnis. Auch wenn ich für einige Monate in der Stadt gelebt habe, kann ich mit dem Modernisme nicht viel anfangen und sehe die Dinge lieber pragmatisch.

Nahezu allgegenwärtig ist der Torre de Collserola, der sich auf der gleichnamigen Bergkette hinter der Stadt erhebt. Links des Tibidabo. Jeden Morgen auf dem Weg zur Uni lief ich ein Stückchen auf den Turm zu. Gerade in der Anfangsphase ein sicherer Bezugspunkt. Bei einem späteren Aufenthalt saß ich auf der Dachterrasse meines Hostels und beobachtete, wie die Sonne hinter dem Torre de Collserola versank. Wenn ich aus dem Flughafen El Prat komme und auf den Bus zur Placa Catalunya warte, gibt mir der Blick auf die Berge der Serra de Collserola das Gefühl, wieder in meiner zweiten Heimat zu sein. Der Turm ist Barcelonas weithin sichtbare Landmarke.

Übrigens: Gebaut wurde der Torre de Collserola als Telekommunikationsmast für die Olympischen Sommerspiele 1992 und ist auch heute noch zu besichtigen – offizielle Homepage. Architekt war kein geringerer als Sir Norman Foster, der schon dem Berliner Reichstag die Kuppel aufsetzte und sich in London unter anderem durch The Gherkin und das neue Rathaus verewigte.

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Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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