Wat-Wanderung durch Bangkok

2. April 2014

Asien, Thailand

Mönch im Wat Po. (Foto: Sören Peters)

Mönch im Wat Pho. (Foto: Sören Peters)

Rund 400 Tempel gibt es in der thailändischen Hauptstadt. Fünf von ihnen gehören gewissermaßen zum Standard-Programm. Einen Besuch sollte man sich dennoch nicht entgehen lassen.

Chedis auf dem Gelände des Wat Pho. (Foto: Sören Peters)

Auf dem weitläufigen Areal im Wat Pho verteilen sich die Besucher – und die Chedis. (Foto: Sören Peters)

Wat Pho Mein absoluter Lieblingstempel in Bangkok – und ganz nebenbei die Möglichkeit, eine der Hauptattraktionen abzuhaken: den 46 Meter langen liegenden Buddha. Zwar ist der Andrang recht groß, doch die Anlage an sich ist weitläufig, so dass es sich nur am Eingang zur Halle mit dem Buddha ein wenig knubbelt. Es lohnt sich aber auch, den Rest des Geländes zu erkunden, auf dem zahlreiche Chedis und Buddhastatuen verstreut sind. Zudem beheimatet der Wat Pho eine der renommiertesten Massageschulen des Landes. Der Eintrittspreis ist mit 50 Baht (ca. 1,25 Euro) recht human – ein halber Liter Wasser ist inklusive. Tipp: Mit dem Boot über den Chao Phraya schippern und gegenüber des Wat Arun aussteigen. Von dort aus ist es nur ein kurzer Spaziergang zum Wat Pho.

Aufwändige Verzierung am Wat Arun. (Foto: Sören Peters)

Aufwändig gestaltete Mosaike zieren den Wat Arun. (Foto: Sören Peters)

Wat Arun Direkt gegenüber des Wat Pho, auf der anderen Seite des Chao Pharya, befindet sich der „Tempel der Morgenröte“. Für umgerechnet einen Cent (!) geht es mit dem Pendelboot über den Fluss. Nach einem kleinen Spaziergang durch den frei zugänglichen Tempel-Komplex gelangt man zum Eingang (Eintritt: 50 Baht). Einmal drin, sollte man auf jeden Fall die steilen Treppen in Angriff nehmen. Der Blick über die Stadt ist gigantisch und lohnt jede einzelne Schweißperle! Von hier aus sieht man auch den…

Blick vom Wat Arun auf den Wat Saket (r.). (Foto: Sören Peters)

Blick vom Wat Arun auf den Wat Saket (r.). Im Vordergrund: Wat Pho. (Foto: Sören Peters)

Wat Saket (Golden Mount) Von der Klassifizierung her ein königlicher Tempel der zweiten Klasse, doch das Besuchserlebnis ist erste Sahne. Wer den 79 Meter hohen Hügel mitten in der Stadt hinaufkrackselt, nimmt erst einmal so richtig die Dunstglocke wahr, unter der die Stadt ächzt. Da die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung die Besuchermassen auf sich ziehen, ist es hier verhältnismäßig ruhig. Der Eintritt ist frei – eine gute Alternative!

Am Tor zu Chinatown befindet sich der Wat Traimit. (Foto: Sören Peters)

Am Tor zu Chinatown befindet sich der Wat Traimit. (Foto: Sören Peters)

Wat Traimit Wer abends auf den Straßen Chinatowns essen möchte, sollte sich etwas früher auf den Weg machen, am Bahnhof Hualamphong aus der Metro steigen und ein paar Meter zum Wat Traimit spazieren, dem „Tempel des Goldenen Buddha“. Besagte Statue ist mehr als 700 Jahre alt und soll eine weite Reise hinter sich haben. Gefertigt wurde sie angeblich in Sukothai und kam mit einem Zwischenstopp in Ayutthaya nach Bangkok.

Gold-Chedi im Wat Phra Kaeo. (Foto: Sören Peters)

Gold-Chedi im Wat Phra Kaeo. (Foto: Sören Peters)

Wat Phra Kaeo Der Besuchermagnet schlechthin schafft es gerade noch so auf die Liste. Bei unserem Besuch war die Anlage überlaufen. Der Eintritt ist mit 350 Baht nicht gerade ein Schnäppchen. Sehenswert ist jedoch der Smaragdbuddha, dessen Name ein wenig irreführend ist: Die kleine Statue, die nicht fotografiert werden darf, ist mit Jade ummantelt. Auf dem Gelände befindet sich zudem der Königspalast. Wie gesagt: Als eine der Hauptattraktionen Bangkoks ist die Anlage recht voll und wir waren froh, als wir den Punkt abgehakt hatten.

Weitere Eindrücke aus Bangkok in der Fotostrecke

Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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