By Appointment: Einkaufen bei Fortnum & Mason

19. März 2014

London

Außenfassade von Fortnum & Mason an der Piccadilly Street. (Foto: Sören Peters)

Außenfassade von Fortnum & Mason an der Piccadilly Street. (Foto: Sören Peters)

Draußen die belebte Piccadilly Street, drinnen ein Wunderland an Köstlichkeiten: Wer das Geschäft Fortnum & Mason betritt, der fühlt sich leicht in eine andere Zeit versetzt. Seit 1707 gibt es das Kaufhaus, nur einen Steinwurf vom Piccadilly Circus entfernt. Es duftet nach frischem Tee und Kaffee. Adrett gekleidete Herren wiegen die Mischungen, die in großen Behältern gelagert werden, ab. Kekse und andere Süßigkeiten sind akkurat in den Regalen aufgereiht. Die verschnörkelte und liebevolle Deko vermittelt einem das Gefühl, beim Verlassen des Ladens erwarteten einen Pferdedroschken statt hupender Autos.

Liebevoll gestaltete Innendeko. (Foto: Sören Peters)

Liebevoll gestaltete Innendeko. (Foto: Sören Peters)

Das viktorianische Erbe Großbritanniens hat Fortnum & Mason tatsächlich mitgeprägt: Die Snack-Spezialität „Scotch eggs“ (panierte und anschließend frittierte hartgekochte Eier) wurde hier erstmals 1738 hergestellt. 1886 wurden hier die ersten Baked Beans in England verkauft. Heute dürfen die gebackenen Bohnen in Tomatensauce auf keinem Frühstückstisch fehlen. Und noch eine Verbindung gibt es zur britischen Krone: Fortnum & Mason verfügt über einen sogenannten Royal Warrant of Appointment mit dem sich die Hoflieferanten schmücken dürfen. Und wer will seiner Schwiegermama nicht einmal Tee mitbringen, den selbst die Queen morgens zum Frühstück trinkt.

Tee gibt es nicht nur lose nach Gewicht, sondern auch im Beutel. Für die Schwiegermutter reicht's. (Foto: Sören Peters)

Den Royal-Blend-Tee gibt’s nicht nur nach Gewicht, sondern auch im Beutel. Für Schwiegermama reicht’s. (Foto: Sören Peters)

Neben Tee und Keksen gibt es natürlich noch andere erlesene Produkte, die jedoch eher im Luxus-Segment anzusiedeln sind. In den oberen Etagen befinden sich zudem Restaurants, die sich auch für eine stilechte Tea Time anbieten. Weitere Infos auf der Homepage

Sören Peters

Nach Geschmack sortierte Keksdosen. Unbedingt probieren: Macadamia! Das sind die in der dunkelroten Packung. (Foto: Sören Peters)

Nach Geschmack sortierte Keksdosen. Unbedingt probieren: Macadamia! Das sind die in der dunkelroten Packung. (Foto: Sören Peters)

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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