Tagesausflug ab Singapur: Gunung Pulai Recreational Forest

12. November 2013

Asien, Malaysia, Singapur

Kontrast zur großen Stadt: Der Weg zum Wasserfall im Gunung Pulai Recreational Forest ist nicht gerade anstrengend. Doch durch die hohe Luftfeuchtigkeit ist ein Bad im Naturpool eine schöne Erfrischung. (Foto: Sören Peters)

Kontrast zur großen Stadt: Der Weg zum Wasserfall im Gunung Pulai Recreational Forest ist nicht gerade anstrengend. Doch durch die hohe Luftfeuchtigkeit ist ein Bad im Naturpool eine schöne Erfrischung. (Foto: Sören Peters)

Ohne Zweifel: Singapur bietet seinen Besuchern alle Annehmlichkeiten, die man sich nur wünschen kann – schicke Einkaufszentren, leckere Hawker Center und eine vorbildliche Infrastruktur. Doch nur wenige Kilometer von der schillernden Löwenstadt entfernt tut sich eine ganz andere Welt auf, quasi die kleine Dschungelprüfung für Stadturlauber.

Eingang zum Gunung Pulai Recreational Forest. (Foto: Sören Peters)

Eingang zum Gunung Pulai Recreational Forest. (Foto: Sören Peters)

Ein Besuch der südmalaysischen Provinz Johore lohnt sich nämlich nicht nur, um in Johor Bahru (JB) günstig einkaufen zu gehen. Natürliche Schönheit der Region ist der Gunung Pulai Recreational Forest. Gunung bedeutet auf Malaysisch zwar so viel wie Berg, allerdings ist die höchste Erhebung gerade einmal 654 Meter hoch. Dafür ist das Gelände leicht zugänglich und bietet sich geradewegs an für Wanderungen durch den Dschungel.

Die ersten Meter führen an einem seichten Bach entlang. Parallel dazu verläuft aber auch eine befestigte Straße. (Foto: Sören Peters)

Die ersten Meter im Park führen an einem seichten Bach entlang. Parallel dazu verläuft aber auch eine befestigte Straße. (Foto: Sören Peters)

Ist das T-Shirt erst einmal durchgeschwitzt, laden Wasserfälle und natürliche Pools zum Baden ein. An diesen Naturschwimmbecken machen es sich auch die Locals gerne bequem, ganze Familien picknicken in der fast unberührten Natur während die Jungs testen, aus welcher Höhe man ins Wasser springen kann. Kehrseite der Beliebtheit des Parks ist leider, dass an den beliebten Picknickstellen Müll liegen bleibt. Unterm Strich ist ein Besuch des Gunung Pulai Recreational Forest jedoch nur zu empfehlen, zumal schon die Anreise eine nette Abwechslung vom Großstadtleben darstellt.

Eine Treppe führt zum Wasserfall hinauf. (Foto: Sören Peters)

Eine Treppe führt zum Wasserfall hinauf. (Foto: Sören Peters)

Anreise ab Singapur Mit der roten Metrolinie geht es bis Marsiling und dann weiter mit dem Bus zur Grenze. Eine weitere Möglichkeit stellt der Transitbus SBS 170 ab Queen Street dar, auch dieser steuert die singapurisch-malaysische Grenze an. Zielstation ist der zentrale Busbahnhof JB/Larkin. In jedem Fall steigt man am Grenzübergang aus dem Bus aus, holt sich den Ausreisestempel der singapurischen Behörden und anschließend den Einreisestempel der malaysischen (einmal vor und einmal nach der Brücke, die beide Staaten verbindet). Auf der Rückfahrt dann das ganze Prozedere in umgekehrter Richtung, wobei die singapurischen Behörden noch unsere Rucksäcke durchleuchtet haben. Wichtig: Auf keinen Fall Gepäck im Bus lassen! Die Weiterfahrt erfolgt nicht unbedingt mit demselben Bus, mit dem man gekommen ist.

Von Singapur aus wird der Busbahnhof Larkin bei Johor Bahru angesteuert. Von hier aus geht es übrigens auch auf dem Landweg nach Kuala Lumpur weiter. (Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/_yuki_k_/5011119420/">_Yuki_K_</a> via <a href="http://photopin.com">photopin</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">cc</a>)

Von Singapur aus wird der Busbahnhof Larkin bei Johor Bahru angesteuert. Von hier aus geht es übrigens auch auf dem Landweg nach Kuala Lumpur weiter. (Foto: _Yuki_K_ via photopin cc)

Am Busbahnhof Larkin sollte man zunächst Geld wechseln bevor es mit dem Bus nach Pekan Nanas weitergeht (Richtung Pontian). Die Fahrt dauert knapp eine Stunde und kostet vier Ringgit, also etwa einen Euro. Pekan Nanas selbst besteht eigentlich nur aus einer Durchgangsstraße, an der sich Restaurants, eine Tankstelle und Supermärkte aufreihen. Von dort aus sind wir mit dem Taxi zum Eingang des Parks gefahren. Dabei sollte man mit dem Fahrer unbedingt eine Uhrzeit vereinbaren, um die man wieder abgeholt wird! Da es keinen öffentlichen Nahverkehr gibt, bleiben sonst nur eine zweistündige Wanderung entlang einer viel befahrenen Straße oder Trampen als Alternative. Busse zurück nach JB/Larkin  fahren im Stundentakt.

Weitere Eindrücke in der Fotostrecke und im Rain Forest Journal
Surftipps: Tourism Johor // Tourism Malaysia

Sören Peters

Die Zufahrt zum Gunung Pulai Recreational Forest führt durch eine kleine Siedlung. (Foto: Sören Peters)

Die Zufahrt zum Gunung Pulai Recreational Forest führt durch eine kleine Siedlung. (Foto: Sören Peters)

Blick über die grünen Hügel des Nationalparks. (Foto: Sören Peters)

Blick über die grünen Hügel des Nationalparks. (Foto: Sören Peters)

Flusslauf und kleiner Wasserfall. (Fotos: Sören Peters)

Flusslauf und kleiner Wasserfall. (Fotos: Sören Peters)

Verkehr in Pekan Nanas. Der Ort ist recht übersichtlich, zudem kann man hier günstig essen. (Foto: Sören Peters)

Verkehr in Pekan Nanas. Der Ort ist recht übersichtlich, zudem kann man hier gut und günstig essen. (Foto: Sören Peters)

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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