Mein perfekter Tag in…Mui Ne

6. November 2013

Asien, Vietnam

Fuerteventura am südchinesischen Meer: Kitesurfer am Strand vom Mui Ne. Außer Sonne, Sand und Meer hat der Küstenort in Südvietnam viel mehr zu bieten. (Foto: Sören Peters)

Fuerteventura am südchinesischen Meer: Kitesurfer am Strand vom Mui Ne. Außer Sonne, Sand und Meer gibt es in dem Küstenort in Südvietnam viel mehr zu erleben. (Foto: Sören Peters)

Nicht wenige Traveller lassen ihre Nord-Süd-Tour durch Vietnam am Strand von Mui Ne ausklingen oder legen zumindest einen Zwischenstopp ein. Der Küstenort, fünf Bus-Stunden von Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) entfernt, ist aber auch ein beliebtes Reiseziel bei russischen Pauschalouristen. Resorts, Bars und Restaurants erstrecken sich über mehrere Kilometer entlang der Hauptstraße Nguyen Dinh Chieu (NDC). Wer aber nicht nur am Pool oder am Strand herumliegen möchte, findet genügend Alternativen, etwas zu unternehmen.

Gute zwei Kilometer führt der Weg durch seichtes Wasser. (Foto: Sören Peters)

Der Märchenpfad führt an bizarren Felsformationen vorbei rund zwei Kilometer durch seichtes Wasser. (Foto: Sören Peters)

Wir hatten uns seinerzeit für das Saigon Mui Ne Resort entschieden. Eine nette, familienfreundliche Anlage direkt am Strand. Mein perfekter Tag beginnt auch nicht allzu früh, zumindest für vietnamesische Verhältnisse. Um halb acht schluffe ich in Flip-Flops zum Frühstücksbuffet und lasse es mir bei Omelett, Obst und starkem Kaffee gut gehen. Anschließend geht es zum „Fairy Trail“. Der Märchenpfad führt  knapp zwei Kilometer über roten Sand und durch knöcheltiefes Wasser. Links und rechts gibt es abwechselnd Palmen und bizarre Felsformationen zu sehen – und mit ein bisschen Glück, leistet einem eine Rinderherde Gesellschaft. Der Weg endet an einem kleinen Wasserfall, an dem es sich nett baden lässt.

Fischer am Strand vom Mui Ne. (Foto: Sören Peters)

Fischer flicken ihre Netze am Strand vom Mui Ne. (Foto: Sören Peters)

Der Rückweg führt dann am Strand entlang, wo auch der Grund ersichtlich wird, warum in den einschlägigen Foren manche Urlauber über Schmutz und Müll klagen. Zwischen den Resorts gibt es noch eine kleine Fischersiedlung und da die Locals mit ihrer Umwelt nicht gerade zimperlich umgehen, landet Unrat direkt im Sand – ganz zur „Freude“ der Gäste in den angrenzenden Resorts.

Strand vor dem Saigon Mui Ne Resort. (Foto: Sören Peters)

Strand vor dem Saigon Mui Ne Resort, gleich nebenan gibt es eine Surfschule. (Foto: Sören Peters)

Am frühen Nachmittag sind wir zurück, feiern Wiedersehen mit der Rinderherde in Form einer Pho Bo und gönnen uns vor dem Mittagsschläfchen im Schatten eine Flasche Tiger Beer als Schlummifix. Den Rest des Tages verbringen wir am Strand, beobachten die Kitesurfer und stürzen uns abwechselnd ins Meer und in den Pool.

Die Füße im Sand, frischen Fisch auf dem Tisch, das Meeresrauschen in den Ohren: Das Lam Tong, direkt am Strand gelegen. (Foto: Sören Peters)

Die Füße im Sand, frischen Fisch auf dem Tisch, das Meeresrauschen in den Ohren: Das Lam Tong, direkt am Strand gelegen. (Foto: Sören Peters)

Mit Einbruch der Dunkelheit machen wir uns fertig für den Abend. Entlang der NDC locken zahlreiche Restaurants unter freiem Himmel – alle tragen den Namen „Bo Ke“, gehören aber verschiedenen Besitzern. Qualitativ und preislich tun sie sich aber nicht viel. Fische und Schalentiere gibt es direkt aus dem Aquarium, 50 Meter weiter werfen die Fischer schon wieder ihre Netze aus. Frischer geht’s wohl kaum. Und günstiger auch nicht. Frühlingsrollen, Getränke und ein Hauptgang kosten kaum mehr als fünf Euro pro Person. Neben den Straßenrestaurants ist übrigens auch das Lam Tong zu empfehlen…den Abend lassen wir dann schick im Living and Giving oder im Pogo ausklingen. Wer es etwas stylischer mag, geht ins Sankara, jedoch nicht allzu lange – zu traumhaft ist der Sonnenaufgang über dem südchinesischen Meer.

Weitere Eindrücke aus Mui Ne

Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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