London strebt dem Himmel entgegen

4. November 2013

London

London aus 244 Metern Höhe betrachtet. Die Aussichtsplattform "View from The Shard" offenbart einen fantastischen Blick, doch 24.90 GBP Eintrittspreis sind eine Menge Geld. (Foto: Sören Peters)

London aus 244 Metern Höhe betrachtet. Die Aussichtsplattform „View from The Shard“ offenbart einen fantastischen Blick und zeigt, wie weit die Stadt sich ausgedehnt hat. (Foto: Sören Peters)

Jahrhunderte lang ist London stetig in die Breite gewachsen. Die Stadt verschlang ganze Vororte und nahezu die komplette Grafschaft Middlesex. Erst vor rund 30 Jahren entdeckte man die Vertikale. 1980 wurde der Tower 42 fertig, elf Jahre später der One Canada Square (Canary Wharf Tower). Bis zur Jahrtausendwende kratzten lediglich die Hochhäuser der Isle of Dogs an den Wolken. Kein Wunder also, dass Sir Norman Fosters 30 St Mary Axe („Gherkin“) lange Zeit die City of London dominierte. Inzwischen wird die „Gurke“ jedoch von der „Käsereibe“ und dem „Walkie Talkie“ in den Schatten gestellt.

The Shard ist Londons weithin sichtbare "Landmark". Hier der Blick über die Themse und Butlers Wharf hinweg auf den 310 Meter hohen Wolkenkratzer. (Foto: spe)

Weithin sichtbares Zeichen für Londons Streben nach dem Himmel: The Shard. (Foto: Sören Peters)

Die am weitesten sichtbare Landmarke ist jedoch „The Shard“. Die 310 Meter hohe „Scherbe“ von Architekt Renzo Piano ist das höchste Gebäude Westeuropas. Die Besucherterrassen im 68., 69. und 72. der insgesamt 87 Stockwerke bieten einen genialen Ausblick über die Stadt. Allerdings ist der Eintrittspreis in Höhe von 24.90 GBP (30 Euro) wohl etwas zu hoch gegriffen. Wer sich bei seinem nächsten London-Besuch dennoch mit den beiden Besucheraufzügen in 244 Meter Höhe katapultieren lassen möchte, kann hier Karten reservieren. Der Zugang erfolgt über die London Bridge Station und ist ab der U-Bahn ausgeschildert.

Sören Peters

Der Tower 42 (links) und The Gherkin (rechts) waren lange die einzigen Wolkenkratzer in der City of London, inzwischen werden sie von den noch im Bau befindlichen "Käsereibe" (Mitte hinten) und "Walkie Talkie" (Mitte vorne) in den Schatten gestellt. (Foto: Sören Peters)

Der Tower 42 (links) und The Gherkin (rechts) waren lange die einzigen Wolkenkratzer in der City of London, inzwischen werden sie von der noch im Bau befindlichen „Käsereibe“ (Mitte hinten) und dem „Walkie Talkie“ (Mitte vorne) in den Schatten gestellt. (Foto: Sören Peters)

Rückblende: Walkie Talkie und Käsereibe in der Wachstumsphase, aufgenommen am 15. Dezember 2012. Rechts, etwas verdunkelt, The Gherkin von Sir Norman Foster. (Foto: Sören Peters)

Rückblende: Walkie Talkie und Käsereibe in der Wachstumsphase, aufgenommen am 15. Dezember 2012. Rechts, etwas verdunkelt, The Gherkin von Sir Norman Foster. (Foto: Sören Peters)

Bis zur Jahrtausendwende wuchsen Wolkenkratzer vornehmlich auf der Isle of Dogs in den Docklands (hinten). Im Vordergrund sind die Tower Bridge und das neue Rathaus zu sehen. (Foto: Sören Peters)

Bis zur Jahrtausendwende wuchsen Wolkenkratzer vornehmlich auf der Isle of Dogs in den Docklands (hinten). Im Vordergrund sind die Tower Bridge und das neue Rathaus zu sehen. (Foto: Sören Peters)

Das 135 Meter hohe London Eye und Big Ben, vom Shard aus gesehen. (Foto: Sören Peters)

Das 135 Meter hohe London Eye und Big Ben mitsamt Houses of Parliament, vom Shard aus gesehen. (Foto: Sören Peters)

Anders als auf anderen Aussichtsplattformen ist gibt es beim View from The Shard keinen "Fotoschlitz". Die Spiegelungen wirken teilweise etwas unheimlich. (Foto: Sören Peters)

Anders als auf anderen Aussichtsplattformen ist gibt es beim View from The Shard keinen „Fotoschlitz“. Die Spiegelungen wirken teilweise etwas unheimlich. (Foto: Sören Peters)

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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