Wenn es dunkel wird in Singapur

20. September 2013

Asien, Singapur

Das nächtlich erleuchtete Singapur: Links der Singapore Flyer, rechts das Marina Bay Sands. Auch wenn nicht gerade Rennwagen durch die Straßen donnern, vibriert die Löwenstadt nach Einbruch der Dunkelheit. (Foto: Sören Peters)

Das nächtlich erleuchtete Singapur: Links der Singapore Flyer, rechts das Marina Bay Sands. Auch wenn nicht gerade Rennwagen durch die Straßen donnern, vibriert die Löwenstadt nach Einbruch der Dunkelheit. (Foto: Sören Peters)

Für dieses Wochenende steht in Singapur das spektakuläre Nachtrennen der Formel 1 auf dem Terminkalender. Aber auch, wenn Vettel, Alonso und Co. ihre Autos gerade mal nicht mit 200 Stundenkilometern über den Stadtkurs jagen, pulsiert nach Einbruch der Dunkelheit das Leben. Fünf Ideen für die Zeit nach Sonnenuntergang.

Währenddessen im Zoo: Die Nachtsafari ist eine der großen Attraktionen Singapurs. (Foto: spe)

Dieser Leo-Look kommt nicht aus der Mode. Nachtsafari in Singapur. (Foto: Sören Peters)

1. Nachtsafari Auge in Auge mit einem Leoparden oder ein Spaziergang durch quicklebendige Fledermäuse – der Nachtzoo von Singapur bietet ein Naturerlebnis der besonderen Art. Verschiedene Rundgänge führen durch die afrikanische, asiatische und australische Fauna. Zudem fährt eine Bimmelbahn durch den großzügig angelegten Gehege. Die Tiere sind dabei keineswegs menschenscheu und kommen einem erstaunlich nah. Weitere Infos unter www.nightsafari.com.sg.

A propos Dunkelheit: Die Equinox Skybar im Swissotel ermöglicht einen atemberaubenden Blick über die Löwenstadt. (Foto: spe)

Die Drinks kosten zwar etwas mehr als im 7eleven-Supermarkt, aber dafür ist dieser tolle Ausblick in der Equinox-Skybar im Swissôtel The Stamford inklusive. (Foto: Sören Peters)

2. Equinox-Bar im Swissôtel The Stamford Das 226 Meter hohe Hotel hat nicht nur luxuriöse Zimmer und Restaurants zu bieten, sondern auch einen fantastischen Blick über die hell erleuchtete Löwenstadt. In der Equinox-Skybar im 72. Stock ertönen abends elektronische Beats, der Zugang ist auch Nicht-Hotelgästen möglich. Zwar sind die Getränke etwas teurer, aber der Ausblick ist es wert. Und außerdem: Billig ist Ausgehen ohnehin nirgendwo in Singapur. Offizielle Homepage

Nachtstimmung am Clarke Quay. (Foto: spe)

Nachtstimmung am Clarke Quay. Rund herum locken Restaurants und Bars Einheimische und Besucher gleichermaßen an. (Foto: Sören Peters)

3. Clarke Quay Jede Menge Bars und Restaurants finden sich am Clarke Quay, direkt am Singapore River. Bei den tropischen Temperaturen ist es herrlich, unter freiem Himmel zu essen, einen Verdauungsspaziergang am Flussufer zu machen und den Abend in einer der Bars ausklingen zu lassen. Einen Überblick bietet die offizielle Homepage.

Einkaufszentrum an der Orchard Road. (Foto: spe)

Einkaufstempel „ion“an der Shoppingmeile Orchard Road. (Foto: Sören Peters)

4. Late Night Shopping Die Fledermäuse unter den Schnäppchenjägern können nachts einen ganz besonderen Fang machen: Mehrere Märkte locken bis spät in die Abendstunden die shopping-verrückten Singapurer auf die Straßen. Vom Kitsch bis zum kreativen Mitbringsel ist alles geboten, beispielsweise in Chinatown oder an der Bugis Street (der Autor dieser Zeilen erstand immerhin einen Nagelklipser für einen Singapur-Dollar). Auch die übrigen Konsumtempel haben bis in die späten Abendstunden geöffnet, etwa das Mustafa Centre in Little India, ion Orchard oder Vivo City.

Günstig und lecker: Heiße Hähnchenpfanne mit Reis, Suppe und Getränk für umgerechnet ca. vier Euro im Vivo-Einkaufszentrum an der Harbour Front. (Foto: spe)

Günstig und lecker: Heiße Hähnchenpfanne mit Reis, Suppe und Getränk für umgerechnet ca. vier Euro. (Foto: Sören Peters)

5. Unwiderstehliches Essen Die Straßenmärkte haben von den Schnäppchen mal abgesehen einen großen Vorteil: Neben der Kauflust lässt sich auch prima der Hunger stillen. Es gibt authentisches Streetfood zum fairen Preis. Hier manifestiert sich das Bild Singapurs als Schmelztiegel von Kulturen und Küchen. Auch die Hawker Centres (mehrere Fressbuden unter einem Dach) und Food Courts der Einkaufszentren bieten gutes Essen für wenig Geld. Definitiv lohnen wird sich ein Besuch im Lau Pa Sat-Markt. Hier kann man sich kreuz und quer durch die asiatische Küche futtern und vergleichsweise günstig ein paar Tiger-Biere kippen. Vorsicht ist aber bei der Dosierung der Saucen und Würzpasten geboten, sonst steht die Zunge in Flammen (und am Morgen danach noch etwas ganz was anderes). Achtung: Wegen Umbauarbeiten von September bis voraussichtlich Dezember 2013 geschlossen! Weitere Infos: www.laupasat.biz.

Sören Peters

Weitere Eindrücke aus Singapur

A propos Dunkelheit: Die Equinox Skybar im Swissotel ermöglicht einen atemberaubenden Blick über die Löwenstadt. (Foto: spe)

Blick über Singapur aus der Equinox-Bar im Swissôtel The Stamford. Dieses Wochenende rasen Vettel und Co. mit 200 Stundenkilometern durch die Straßenschluchten…. (Foto: Sören Peters)

Wie Lebensadern durchziehen die hell erleuchteten Straßen den Stadtstaat. (Foto: spe)

…die sich wie hell erleuchtete Lebensadern durch den Häuserwald ziehen. (Foto: Sören Peters)

Schlendert man am Ufer entlang, ergibt sich ein Blick auf die erleuchtete Skyline. (Foto: Sören Peters)

Einein schönen Blick auf die erleuchtete Skyline hat man auch bei einem Spaziergang entlang des Singapore River. Danach bietet sich ein Besuch in einer der vielen Bars am Clarke Quay an. (Foto: Sören Peters)

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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