Estádio da Luz in Lissabon: Wo sich Europas König krönt

17. September 2013

Portugal

Im Estádio da Luz wird am 24. Mai 2014 das Finale der Champions League ausgetragen. Sonst trägt hier SL Benfica seine Heimspiele aus. (Foto: spe)

Im Estádio da Luz wird am 24. Mai 2014 das Finale der Champions League ausgetragen. Sonst trägt hier SL Benfica seine Heimspiele aus. (Foto: spe)

Anpfiff für die 32 besten Mannschaften in Europa: Die Champions League startet heute Abend in ihre neue Saison. Ob der FC Bayern als erste Mannschaft den Titel verteidigt oder von Europas Fußball-Thron gestoßen wird, entscheidet sich am 24. Mai 2014 in Lissabon. Dann wird im Estádio da Luz das Endspiel der „Königsklasse“ ausgetragen. Wir haben uns in der Arena mal umgesehen.

Das Stadion ist im Besitz des Vereins Sport Lisboa e Benfica (SLB) und mit 65.647 Sitzplätzen das größte in Portugal. Eröffnet wurde es vor zehn Jahren zur Europameisterschaft. Das alte Estádio da Luz hatte zwar mehr Charme – und bot ganz nebenbei bis zu 135.000 Menschen Platz – genügte aber nicht den Ansprüchen der UEFA.  Ein Stück Vergangenheit konnte der Verein jedoch bewahren, indem das neue Luz, benannt nach dem dortigen Stadtteil, aus den Steinen des alten Stadions erbaut wurde. Angenehmer Nebeneffekt: Die Materialkosten wurden dadurch massiv eingedämmt.

Maskottchen Votoria dreht vor jedem Spiel ihre Runden durch das Luz. An freien Tagen bewacht sie das Spielfeld. (Foto: spe)

Maskottchen Vitória dreht vor jedem Spiel ihre Runden durch das Luz. An freien Tagen bewacht sie das Spielfeld. (Foto: spe)

Die neue Arena verfügt über all den Schnickschnack, der inzwischen zum Standard gehört, inklusive eines großzügigen VIP-Bereichs, Fitnesscenter und (sport-)medizinischem Bereich. Auf dem Areal befinden sich zudem ein Elektromarkt, die Geschäftsstelle, ein Reisebüro, eine Bar und der Fanshop.

Zu erreichen ist das Estádio da Luz mit der blauen Metro-Linie Richtung Amadora Este (Station Colégio Militar/Luz). Von dort aus sind es etwa zehn Minuten zu Fuß. Gut für die fußball-desinteressierte Freundin: Über die Haltestelle ist auch das Colombo-Einkaufszentrum zu erreichen.

Inferno da Luz: Graffiti auf dem Weg zum Stadion. (Foto: spe)

Inferno da Luz: Graffiti auf dem Weg zum Stadion. (Foto: spe)

Eine Stadionbesichtigung kostet zehn Euro, zudem steht das Vereinsmuseum Besuchern offen – Kombiticket: 20 Euro. Hier die Preisübersicht. Bei Eintrittskarten für Spiele sieht es da schon schwieriger aus: Benfica ist mit mehr als 225.000 Mitgliedern der größte Verein der Welt und der Onlineshop (Bilheteria) erfordert eine vorherige Registrierung mitsamt Mitgliedsnummer. Auskunft, ob am Stadion noch Karten erhältlich sind, erteilt die Ticket-Hotline: (+351) 707 200 100.

Sören Peters

E pluribus unum (Aus mehreren (vielen) eines) ist das Motto des traditionsreichen Vereins. (Foto: spe)

E pluribus unum (Aus mehreren/vielen eines) ist das Motto des traditionsreichen Vereins. (Foto: spe)

Helden unter sich - Links: Statue des großen Eusébio vor dem Estádio da Luz. Rechts: Abbild von Miklós Fehér. Der Ungar verstarb 2004 nach einem Herzstillstand während eines Spiels in Guimarães. (Fotos: spe)

Helden unter sich – Links: Statue des großen Eusébio vor dem Estádio da Luz. Rechts: Abbild von Miklos Fehér. Der Ungar verstarb 2004 nach einem Herzstillstand während eines Spiels in Guimarães. (Fotos: spe)

Blick hinter die Kulissen: Bei Stadiontouren können Besucher die Kabinen besichtigen. In diesem Falle jedoch nur die der Gäste, die für die Fans mit dem Trikots der Benfica-Spieler dekoriert ist. (Foto: spe)

Blick hinter die Kulissen: Bei Stadiontouren können Besucher die Kabinen besichtigen. In diesem Falle jedoch nur die der Gäste, die für die Fans mit dem Trikots der Benfica-Spieler dekoriert ist. (Foto: spe)

Kommt man aus dem Kabinengang, eröffnet sich dieses beeindruckende Bild. Mehr als 65.000 Fans verwandeln das Stadion regelmäßig in einen Hexenkessel. (Foto: spe)

Kommt man aus dem Kabinengang, eröffnet sich dieses beeindruckende Bild. Mehr als 65.000 Fans verwandeln das Stadion regelmäßig in einen Hexenkessel. (Foto: spe)

Links: Die Bilder der großen Benfica-Spieler aus der Vergangenheit zieren den Kabinengang. Hier_ Eusébio. Rechts: Gleich neben dem Stadion befindet sich das Colombo-Einkaufszentrum, das auch über einen umfangreichen Food-Court verfügt. (Fotos: spe)

Links: Die Bilder der großen Benfica-Spieler aus der Vergangenheit zieren den Kabinengang. Hier: Eusébio. Wer auch sons!? Rechts: Gleich neben dem Stadion befindet sich das Colombo-Einkaufszentrum, das auch über einen umfangreichen Food-Court verfügt. (Fotos: spe)

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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