Ein Dutzend Gründe, Portugal zu lieben

8. September 2013

Portugal

Wappentier mit Herz: Der Galo de Barcelós ist in Portugal allgegenwärtig. (Foto: spe)

Wappentier mit Herz: Der Galo de Barcelós. (Foto: spe)

Portugal – das ist Portwein, Algarve und Lissabon. Klar! Doch zwischen Douro und Atlantik gibt es noch so viel mehr, das typisch ist für Portugal und seine 10,6 Millionen Einwohner. Ein Dutzend Dinge, die nicht immer toll sind, aber  Portugal nun einmal dazu gehören und das Land so liebenswert machen.

Du weißt, Du bist in Portugal, wenn…

…Du nach der Begrüßung nicht nur gefragt wirst, wie es Dir geht, sondern auch, ob Du gegessen hast.
…Du Dich 15 Minuten später am Tisch wiedefindest – ob Du Hunger hast oder nicht.
…Dir morgens um halb zehn ein Kaffee angeboten wird. Oder ein Bier. Oder ein Glas Portwein.
…das Essen in Restaurants mit weißen Papiertischdecken am besten schmeckt. Überhaupt: Weiße Papiertischdecken!
…es um halb eins schlagartig leer wird am Strand. Essenszeit – was auch sonst!? Und außer uns Mitteleuropäern würde sich ohnehin niemand in die pralle Mittagssonne knallen.
…das landesweite Fernsehen über Volksfeste und Jahrmärkte berichtet. Zentrales Thema dabei? Richtig. Essen!
…die Menschen trotz des vielen und guten Essens doch recht ansehnliche Strandfiguren haben.
…Du beim Wort „Mini“ nicht an Röcke oder Autos denkst, sondern an Sagres oder Super Bock.
…es Dich nicht mehr beunruhigt, wenn auf der Autobahn der Hintermann mit der Stoßstange im Kofferraum hängt. Bei Tempo 120. Wer würde denn schneller fahren?
…die Müllabfuhr einen nachts um eins aus dem Schlaf reißt.
…die Klatschzeitungen in einem der katholischsten Länder Europas einen fünfseitigen Sexratgeber haben.
…der beißende Chlorgeruch Dir ein Gefühl von Sauberkeit vermittelt.

Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

2 Kommentare - “Ein Dutzend Gründe, Portugal zu lieben”

  1. Alexander Kroll Sagt:

    Sehr schön beobachtet, vielen Dank!
    Beste Grüße aus Berlin

    Antwort

Trackbacks/Pingbacks

  1. Beachhopping: Fünf Strände rund um Albufeira | Entdecke Portugal - 5. Juli 2014

    […] aber dafür schmecken die Bolinhas* hier besonders gut. Aufgrund der hohen Dichte an Portugiesen, wird es in der Mittagszeit ohnehin leer am Strand. (*Bolinha = Berliner, typischer […]

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