Party-Marathon in Lloret de Mar: Fünf Tipps für eine Auszeit vom Trubel

19. Juli 2013

Barcelona

Schaumpartys wie deise gibt es zuhauf. Doch wer zwischen all dem Trubel mal eine Pause braucht, hat genügend Alternativen. (Foto: spe)

Schaumpartys wie deise gibt es zuhauf. Doch wer zwischen all dem Trubel mal eine Pause braucht, hat genügend Alternativen. (Foto: spe)

Nach den Abireisen und Abschlussfahrten startet in den Badeorten an der Costa Brava endgültig die Hauptsaison. Allein nach Lloret de Mar kamen im vergangenen Jahr mehr als eine Million Gäste. Diese Marke dürfte auch in diesem Jahr wieder geknackt werden. Traditionell einer der größten Anreisetage sind die Samstage und Dienstage nach dem Ferienbeginn in NRW.

Die zumeist jugendlichen Gäste aus ganz Europa finden eine perfekte Infrastruktur vor: 100 Hotels gibt es, 26 Pensionen und 42 Apartment-Anlagen. In 25 Diskotheken – so die Zählung der örtlichen Tourismusbehörde – wird jede Nacht gefeiert, geflirtet und getrunken (Tipp: Mit den Clubcards der Reiseveranstalter gibt es satte Rabatte). Der Ruf als reines Partyziel kommt nicht von ungefähr. Doch wenn nach ein paar Tagen Party der Körper streikt, gibt es in der Gegend noch viel mehr zu entdecken. Fünf Tipps für eine Auszeit vom Trubel.

Der Riu Onyar fließt mitten durch die Altstadt von Girona. (Foto: spe)

Malerische Kulisse: Der Riu Onyar fließt mitten durch die Altstadt von Girona. (Foto: spe)

1. Ab nach Girona! Viele Touristen, die nach Katalonien kommen, erleben nur den Ryanair-Flughafen ein paar Kilometer außerhalb der Provinz-Hauptstadt, bevor es mit dem Bus nach Barcelona oder an die Küste geht. Dabei lohnt es sich durchaus, auch mal die Stadt anzuschauen. Das jüdische Viertel („Call Jueu“) ist eines der am besten erhaltenen in ganz Spanien. Über der schnuckeligen Altstadt thront eine sehenswerte Kathedrale und in der Fußgängerzone lässt es sich entspannt shoppen. Regelmäßige Verbindungen gibt es ab dem Busbahnhof am oberen Ende der Diskostraße, gegenüber des „Revolution“.

Die Bucht von Sta. Cristina ist vom Zentrum rund drei Kilometer entfernt. Per Boot kommt man vom Hauptstrand aus bequem dort hin. (Foto: spe)

Die Bucht von Sta. Cristina ist vom Zentrum rund drei Kilometer entfernt. Per Boot kommt man vom Hauptstrand aus bequem dort hin. (Foto: spe)

2. Beach Hopping Es muss nicht immer der grobkörnige Hauptstrand sein, an dem man sich vorkommt wie in einer Sardinenbüchse. Rund um Lloret gibt es einige Buchten, die zwar keine Geheimtipps sind, jedoch mal eine nette Abwechslung darstellen. Santa Cristina beispielsweise ist eine schöne Bucht, die auch im Sommer nicht überlaufen ist. Hinkommen: Vom Hauptstrand aus fährt ein Boot, das die Küste abklappert, auch nach Sta. Cristina.

Auch wer mal einen Tag lang nicht auf den Putz hauen will, findet in Lloret de Mar genügend Möglichkeiten. (Foto: spe)

Auch wer mal einen Tag lang nicht auf den Putz hauen will, findet in Lloret de Mar genügend Möglichkeiten. (Foto: spe)

3. Gemütlich Essen gehen Wem das Hotelessen schon zu den Ohren herauskommt oder wer im Urlaub nicht unbedingt Mäcces oder Burger King braucht, findet in Lloret einige gute Restaurants und Tapas-Bars. Leckeren Fisch gibt es bei „El Pez Colorado“ (Passeig Jacint Verdaguer, parallel zur Strandstraße, hinter dem Tourismusbüro). Oder authentische spanische Küche im „Canaletas“ an der Plaça Piferrer.

Die Bar Cala Banys, oder kurz: Klippenbar, in Lloret de Mar. (Foto: spe)

Die Bar Cala Banys, oder kurz: Klippenbar, in Lloret de Mar. (Foto: spe)

4. Die Klippenbar Einen traumhaften Sonnenuntergang in chilliger Atmosphäre verspricht ein Besuch in der „Klippenbar“, bzw. „Felsenbar“ (eigentlich Bar Cala Banys – von Tripadvisor mit dem Zertifikat für Exzellenz ausgezeichnet). Einfach die Diskostraße bis zum Strand hinunterlaufen und dann nach rechts abbiegen. Ein gut befestiger Weg führt über die Felsen hinweg in eine kleine Bucht. Die Getränke sind zwar etwas teurer als andernorts, doch die Atmosphäre entschädigt dafür.

Blick vom einkaufszentrum Maremagnum auf den Hafen und die Columbus-Säule. (Foto: spe)

Blick vom Einkaufszentrum Maremagnum auf den Hafen und die Columbus-Säule. (Foto: spe)

5. Bummel durch Barcelona Ebenfalls vom Busbahnhof am „Revo-Kreisel“ starten die Busse in die katalanische Hauptstadt. Rund eineinhalb Stunden dauert die Fahrt, die an der Plaça Urquinaona im Stadtzentrum endet. Fünf Gehminuten sind es von dort aus bis zur Plaça Catalunya. Dort an der Tourist-Info einen kostenlosen Stadtplan besorgen und loslaufen (oder gleich in einen der Hop-On-Hop-Off-Doppeldecker steigen). Nach einem ereignisreichen Tag geht es dann mit der Bahn zurück nach Lloret. Die Strecke der Cercanias-Linie 1 führt von der Plaça Catalunya aus direkt an der traumhaften Küste entlang nach Blanes. Von dort geht es mit dem Shuttlebus zurück ins Partyzentrum. Die meisten Reiseveranstalter vor Ort bieten auch komplette Ausflugspakete bestehend aus Transfer, Stadtrundfahrt und Zeit zur freien Verfügung an.

Übersicht: Restaurants in Lloret de Mar

Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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