Alte Liebe: Langeoog ist die Insel fürs Leben

12. Juli 2013

Woanders

Strandkörbe auf Langeoog: Ob für einen Tag oder für zwei Wochen - die Insel fürs Leben hat Suchtpotenzial. (Foto: Arne Hückelheim/wikimedia commons)

Strandkörbe auf Langeoog: Ob für einen Tag oder für zwei Wochen – die Insel fürs Leben hat Suchtpotenzial. (Foto: Arne Hückelheim/wikimedia commons)

Als „Insel fürs Leben“ bewirbt sich die Nordsee-Insel Langeoog – und ganz daneben liegen die Marketingstrategen nicht. Ich kenne die Insel, seit ich denken kann. Im Kinderwagen schoben mich Mama und Papa über die Dünenwege, später tapste ich vorsichtig über die Holzbohlen am Strand und cruiste als Teenager ganz cool mit Inline-Skates  über die Hauptstraße. Langeoog, das sind die Sommer meiner Kindheit und Jugend. Zugegeben, mit den Jahren wurden andere, exotische Destinationen interessanter, aber Langeoog lässt mich nicht los – auch wenn es nur für ein Wochenende ist.

Ankommen Bei klarer Sicht lässt sich der Wasserturm schon vom Anleger in Bensersiel erahnen. Von dort aus geht es in rund 45 Minuten mit der Fähre zum Langeooger Hafen. Weitere fünf Minuten dauert der Transfer mit der Inselbahn in den Ort. Die Orientierung fällt leicht: Geradeaus geht es über die Hauptstraße zum Strand (der Wasserturm ist nicht nur das Wahrzeichen der Insel, sondern auch eine Orientierungshilfe). Von dort zweigt die Barkhausenstraße ab, die zweite „große“ Straße der Insel. Wichtig: Langeoog ist autofrei. Verkehrsmittel sind Fahrräder, Elektrokarren, Pferdekutschen und die eigenen Füße.

Lale-Andersen-Denkmal vor dem Wasserturm, dem Wahrzeichen und der beherrschenden Landmarke der Insel. (Foto: Huebi/wikimedia commons)

Lale-Andersen-Denkmal vor dem Wasserturm, dem Wahrzeichen und der beherrschenden Landmarke der Insel. (Foto: Huebi/wikimedia commons)

Bei gutem Wetter Ab an den Strand! Ob im Strandkorb (8,50 Euro/Tag) oder mit dem Badelaken im Sand, ist dabei ganz egal. Einfach mal raus aus dem Alltag und frische Nordseeluft schnuppern. Wenn es mal wieder wolkig ist, ist Bewegung angesagt. Weite Teile der Insel kann man zu Fuß erkunden, etwa die Seenotrettungsstation mitsamt Pirolatal. Besonders schön ist eine Wanderung über die Deiche (Willrath-Dreesen-Straße Richtung Osten folgen, über den Deich zum Hafen wandern und dann über den Ringschloot zurück ins Dorf). Natürlich ist die Strecke auch mit dem Fahrrad zu machen. Ebenfalls beliebt: Radtouren zur Meierei und zum Ostende der Insel. Nach einer Dickmilch mit Sanddornsaft geht es dann wieder zurück ins Dorf.

Beliebtes Ausflugsziel: Die Meierei am Ostende der Insel. (Foto: H.G. Graser/gemeinfrei, wikimedia commons)

Beliebtes Ausflugsziel: Die Meierei am Ostende der Insel. (Foto: H.G. Graser/gemeinfrei)

Bei schlechtem Wetter gibt es zwei Alternativen: Gute Kleidung oder Indoor-Aktivitäten, etwa im Erlebnisbad oder im Haus der Insel (Schifffahrtsmuseum).

Essen und Trinken ist etwas teurer als auf dem Festland. Im Dorf wird von Pizza über Currywurst, Salat und Steak alles geboten. Empfehlenswert ist aber – na klar – der frische Fisch. Bei Tripadvisor gibt es stetig aktuelle Bewertungen.

Sören Peters

Gut zu wissen
Offizielle Webseite mit Schifffahrtsplänen, Infos zur LangeoogCard und Unterkunftssuche

Neuigkeiten von der Insel // Liebslingswebcam

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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