Auf dem Weg zum Ziel: Road to Wembley

17. Mai 2013

London

Im Wembley-Stadion findet am 25. Mai das Champions-League-Finale zwischen Borussia Dortmund und Bayern München statt. (Montage: spe)

Im Wembley-Stadion findet am 25. Mai das Champions-League-Finale zwischen Borussia Dortmund und Bayern München statt. (Fotos und Montage: spe)

Im Nordwesten Londons ist der Fußball zuhause. Wohl kaum ein Stadtteil steht so sehr als Synonym für Fußball wie Wembley. In der vergangenen Woche stieg hier das FA-Cup-Finale zwischen Manchester City und Wigan Athletic mit glücklichem Ausgang für den Außenseiter aus Wigan. Ein gutes Omen also für den BVB, wenn die Borussen am 25. Mai auf Favorit Bayern München treffen? Bald sind wir schlauer. Rund 50.000 Borussen wollen sich auf den Weg nach London machen – ob mit oder ohne Karte. Aber wo bitte ist die „Road to Wembley“?

Anfahrt Wer nicht mit dem Bus direkt zum Stadion anreist, nimmt am besten die Tube. Am schnellsten sind Fans mit der Metropolitan Line unterwegs. Ab Baker Street geht es in gut 15 Minuten bis zur Station Wembley Park. Von dort aus ist das Stadion in Sichtweite. Ein breiter Fußweg führt in zehn Minuten direkt zum Stadion. Ebenfalls möglich: In 30 Minuten mit der Bakerloo Line von der Innenstadt bis zur Station Wembley Central (von dort aus ca. 15 Minuten Fußweg zum Stadion). Der Vorteil ist dabei, dass man ohne Umstieg vom Trafalgar Square (Charing Cross) oder Piccadilly Circus bis nach Wembley kommt. Hier U-Bahn-Plan herunterladen.

Essen und Trinken Entlang des Empire Way, eine der beiden Hauptstraßen in Wembley, gibt es mehrere Pubs und Fast-Food-Läden. Und – typisch Wembley – indische Lokale. Der Verwaltungsbezirk Brent, zu dem Wembley gehört, ist einer von zwei Londoner Boroughs, in dem ethnische Minderheiten die Mehrheit stellen. Auch die umliegenden Hotels wie das Premier Inn oder das Quality haben pub-ähnliche Hotel-Bars. Außerdem empfehlenswert: J.J. Moon an der High Road (auf dem Weg von der Station Wembley Central zum Stadion). Der Pub gehört zur Wetherspoon-Kette und bietet neben günstigen Getränken auch klassisches Pub-Food wie Fish’n’Chips. Schräg gegenüber befindet sich Nando’s, bekannt für sein scharfes portugiesisches Chicken-Piri-Piri.

Blick ins Wembley-Stadion bei einem Länderspiel der englischen Nationalmannschaft. (Foto: spe)

Blick ins Wembley-Stadion bei einem Länderspiel der englischen Nationalmannschaft. (Foto: spe)

Ohne Karte Wer nur etwas Finalstimmung schnuppern möchte, kann den Tag in Stratford verbringen. Rund um das Finale veranstaltet die UEFA auf dem Olympiagelände ein Fan-Festival. VisitBritain hat zudem eine Übersicht zusammengestellt, welche Pubs das Spiel auf einer Leinwand übertragen.

Und sonst so? Der Großteil der Fans wird London wohl am Freitagabend oder in den frühen Morgenstunden erreichen. Wer sich bis zum Anpfiff langweilt, ist selber schuld! Am besten eine Tageskarte kaufen und die Stadt erkunden (Zone 1-4, dann kommt man auch nach Wembley, Preis: 8.00 GBP Erw.) Die One-Day-Travelcard berechtigt zur Nutzung der U-Bahn, der DLR und der roten Doppeldeckerbusse. Hier zu einer Übersicht der Sehenswürdigkeiten.

Planung Die große Unbekannte Variable in den Planungen ist die Wartezeit in Calais – zumindest für diejenigen, die mit dem Bus anreisen und den Kanal mit der Fähre überqueren. In Calais kontrolliert die britische Border Control nämlich alle, die ins Vereinigte Königreich einreisen wollen. Also auf keinen Fall den Personalausweis/Reisepass vergessen! Für Samstagmorgen ist wohl mit dem größten Ansturm zu rechnen. Außer gilt – wie in den Pubs auch – nicht zu tief ins Glas zu schauen.

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Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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