Vorankommen in Bangkok: Taxi oder Tuk-Tuk?

26. Februar 2013

Asien, Thailand

Taxi in Bangkok. (Foto und Bearbeitung: spe)

Taxis in Bangkok, daneben ein Tuk-Tuk. (Foto und Bearbeitung: Sören Peters)

Obwohl Skytrain und Metro inzwischen weite Teile Bangkoks miteinander verbinden, ist es in manchen Fällen am einfachsten, mit dem Taxi durch Bangkok zu fahren. Gerade abends, etwa von der Khao San Road zurück zum Hotel, wenn man nicht gerade im Backpacker-Viertel wohnt.

Der Vorteil: Taxis bekommt man zu jeder Tages- und Nachtzeit überall in der Stadt. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um ein rosa, gelb-grünes oder andersfarbiges Taxi handelt. Allen ist gemein, dass auf dem dach ein Schild mit der Aufschrift „Taxi-Meter“ angebracht ist. Wenn in der Windschutzscheibe auf der Beifahrerseite ein rotes Zeichen leuchtet, ist das Fahrzeug frei. Das Heranwinken funktioniert jedoch anders als in Europa: In Thailand wird die Hand mit der Handfläche nach unten auf und ab bewegt, als würde man signalisieren: „Mach mal langsam!“

Beim Einsteigen unbedingt darauf achten, dass der Fahrer das Taxameter anschaltet: Festpreise sind in etwa doppelt so hoch wie der reguläre Fahrpreis! Sollte der Fahrer sich weigern: Sofort aussteigen! Das nächste Fahrzeug lässt nicht lang auf sich warten.

So bunt kann Stau sein. (Foto: Sören Peters)

So bunt kann Stau sein. (Foto: Sören Peters)

Zu Beginn der Fahrt sollte dann auf dem Taxameter eine große 35 aufleuchten, da der Startpreis 35 Baht (THB) – also etwas weniger als einen Euro – beträgt. Auf zwei kleineren Displays werden die zurückgelegte Strecke und die Zeit inklusive Stau angezeigt. Während das Taxi steht läuft die Uhr weiter, allerdings fällt diese Zeit nicht so dramatisch ins Gewicht wie in Europa.

Eine Fahrt quer durch die Stadt, etwa von der Skytrain-Station Chong Nonsi bis zur Khao San Road kostet bei freien Straßen 100 bis 120 THB, bis zum Patpong-Nachtmarkt sind in etwa 50 Baht fällig. Eine Fahrt von/zum internationalen Flughafen Suvarnabhumi (BKK) kostet ca. 300 THB, wobei je nach Strecke noch 80 bis 100 THB an Autobahn- und Brückengebühren zu entrichten sind. Tipp bei Ankunft: Nicht auf die Schlepper hereinfallen! Zur Abflugebene gehen und mit einem Taxi, das Gäste gebracht hat, in die Stadt zurückfahren. Ansonsten gibt es auf der Ankunftsebene einen Service, der ein Public Taxi vermittelt, welches garantiert mit Meter fährt.

Eine Fahrt mit dem Tuk-Tuk ist teurer und nicht so komfortabel, gehört zu einem Bangkok-Besuch dennoch dazu. (Foto: spe)

Eine Fahrt mit dem Tuk-Tuk ist teurer und nicht so komfortabel, gehört zu einem Bangkok-Besuch dennoch dazu. (Foto: Sören Peters)

Anders ist es bei den vielen Tuk-Tuks, die durch die Stadt tuckern. Diese verfügen über kein Taxameter und der Preis wird vor der Fahrt mit dem Fahrer ausgehandelt. Dass der anfangs vom Fahrer verlangte Preis den eigentlichen Tarif um ein vielfaches überschreitet, ist wohl kaum erwähnenswert. Auch wenn man als Tourist etwas übers Ohr gehauen wird und der Fahrtwind mit einer Klimaanlage nicht im geringsten konkurrieren kann, sollte man zumindest einmal mitgefahren sein. Bis zu zwei Fahrgäste haben auf der Rückbank Platz (je nach Bauart auch mehr) und werden sich im Stau über die Abgase freuen, die einem direkt ins Gesicht gepustet werden.

Fotostrecke Bangkok

Sören Peters

Preistabelle aus einem Bangkoker Taxi, Stand November 2013. Zum Vergrößern auf das Bild klicken! (Foto: Sören Peters)

Preistabelle aus einem Bangkoker Taxi, Stand November 2013. (Foto: Sören Peters)

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

One Comment - “Vorankommen in Bangkok: Taxi oder Tuk-Tuk?”

  1. Nauru wczasy Sagt:

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