Großer Bahnhof: Grand Central wird 100 Jahre alt

4. Februar 2013

New York

Die  Haupthalle der Grand Central Station. (Foto: JoeJoeJoe93/Creative Commons)

Die Haupthalle der Grand Central Station. (Foto: JoeJoeJoe93/Creative Commons)

Zwischen den Wolkenkratzern an der 42. Straße und der Park Avenue wirkt die Grand Central Station wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten, doch findet man genau an diesem Ort den damaligen Zeitgeist Manhattans. Der Bahnhof, erbaut im Beaux-Arts-Stil, entstand genau zu jeder Zeit, als die Stadt sich in die Höhe ausbreitete. In eben diese Jahre fielen die Visionen von Cornelius Vanderbilt, Patriarch des mächtigen Familienclans, der den Auftrag erteilte für den Bau eines Bahnhofs für elektrisch betriebene Züge. Schluss mit dem Zeitalter der Dampfloks. Der Aufbruch New Yorks in die Zukunft.

Nach zehn Jahren Bauzeit wurde die Grand Central Station am 2. Februar 1913 – also vor 100 Jahren – eröffnet. Und noch heute fahren an den über 60 Gleisen an jedem Werktag mehr als 700 Züge ein. Für geschätzte 700.000 Berufspendler ist Grand Central das Tor nach Manhattan. Wie fleißige Ameisen kommen sie morgens aus der Station geströmt und werden abends wieder eingesaugt. Unterirdisch geht es dann nach New Haven oder Westchester. Bekannt ist der Bahnhof auch aus zahlreichen Filmen und von Fotografien, etwa jener, die zeigt, wie das Sonnenlicht in die riesige Halle fällt.

Palast der Pendler“ heißt eine schöne Reisereportage, die im Berliner Tagesspiegel erschienen ist. Die Fakten zum Bahnhof gibt es auf Wikipedia.

Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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