„Mama, da liegt ein betrunkener Nikolaus“

18. Dezember 2012

London

Trinkende Weihnachtsmänner auf dem Trafalgar Square. (Foto: spe)

Trinkende Weihnachtsmänner auf dem Trafalgar Square. (Foto: spe)

In jedem Londoner scheint ein kleiner Kölner zu stecken. Sich verkleiden und exzessiv trinken, das ist lustig, das finden die gut. Eindrucksvoll bewiesen haben das am vergangenen Wochenende tausende Weihnachtsmänner und –frauen beim achten Santa Pub Crawl. Ab der Mittagszeit sammelten sich die trinkfreudigen Nikoläuse in Greenwich, vor der Tate Modern, an der St. Paul’s Cathedral und vor allem auf dem Trafalgar Square, um die Weihnachtszeit mit einer karnevalesken Party einzuleiten.

Dabei waren nicht nur Santas im traditionellen Kostüm zu sehen. Vor allem die Frauen riskierten Blasenentzündungen in kurzen Röckchen. Andere wiederum hatten Weihnachten mit Halloween vermischt und feierten in schauderlichen Kostümen. Nach den öffentlichen Feiern ging es in den Pubs in Central London weiter, sofern die Party-Santas nicht von zwei Freunden gestützt nach Hause gebracht wurden.

Alles in allem war es aber eine friedliche, lustige Feier. „Unpolitisch, unreligiös, unkommerziell“ schreiben sich die Initiatoren auf die Fahnen. Und das stimmt auch. So mischten sich unter die Santas auch Einwanderer, bzw. deren Nachfahren aus den britischen Überseegebieten.

Offen bleibt die Frage, wie viele Kinder seitdem den Glauben an den Weihnachtsmann verloren oder gar Angst vor ihm haben.

Bericht und Galerie des Evening Standard

Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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