Auf dem Drahtesel sicher durch London

3. Dezember 2012

London

Barclays-Leihfahrräder an einer Radstation an der Brick Lane. Die Drahtesel werden in Anlehnung an Bürhermeister Johnson "Boris Bikes" genannt. Ein Netz aus zwölf markierten Wegen soll das Radeln in London sicherer machen. (Foto: spe)

Barclays-Leihfahrräder an einer Radstation an der Brick Lane. Die Drahtesel werden in Anlehnung an Bürhermeister Johnson „Boris Bikes“ genannt. Ein Netz aus zwölf markierten Wegen soll das Radeln in London sicherer machen. (Foto: spe)

Bis 2015 sollen in der britischen Hauptstadt zwölf „Cycle Superhighways“ in Betrieb genommen werden. Dieses Ziel hat Bürgermeister Boris Johnson formuliert. Die blau markierten Fahrstreifen sollen vor allem die Sicherheit verbessern und Radfahrer für die motorisierten Verkehrsteilnehmer „sichtbar“ machen.

Vier dieser „Cycle Superhighways“ gibt es bereits – siehe Karte.  Und diese sind nach Ansicht der Verkehrsbetriebe ein voller Erfolg. „Seit der Einführung im Juli 2010 bis September 2012 ist die Zahl der Radfahrer auf diesen Strecken zu Stoßzeiten um 77 Prozent angestiegen“, sagt Ben Plowden, Planungsdirektor bei Transport for London (TfL). Hinter den „Cycle Superhighways“ steht nicht nur TfL, sondern auch die Großbank Barclays, die ein Netzwerk an öffentlich zugänglichen Leihfahrrädern betreibt.

Die Pläne für die fünfte der insgesamt zwölf geplanten Strecken wurden heute vorgestellt. Die neun Kilometer lange Strecke führt von New Cross Gate im Süden Londons über Peckham, Camberwell, Kennington und Vauxhall nach Victoria (ausführlicher Bericht der BBC).

Der Trend zum Rad Immer mehr Londoner schlängeln sich auf zwei Rädern über die notorisch verstopften Straßen, so kommen sie schneller voran und sparen sich das Geld für die öffentlichen Verkehrsmittel. Die Einführung der öffentlichen Leihfahrräder befeuerte diesen Trend noch einmal. Sie ergänzen das Bus- und U-Bahn-Netz und helfen so, kurze innerstädtische Entfernungen schnell, günstig und umweltschonend zurückzulegen. Passend dazu: ein Video.

Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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