Dubai: Am Creek ticken die Uhren langsamer

15. November 2012

Dubai

Blick vom Creek auf Bur Dubai. (Foto: spe)

Blick vom Creek auf Bur Dubai. (Foto: Sören Peters)

Die Wüstenmetropole atmet durch: Die Tagestemperaturen sinken allmählich auf fast angenehme 30 Grad, nachts kühlt es sich auf etwa 23 Grad ab. Beste Voraussetzungen also, aus dem Schatten zu kommen und die Stadt zu entdecken – fernab der klimatisierten Malls. Wie wäre es mit einem Spaziergang durch das Heritage Village in Bur Dubai bis zum Creek? Direkt an der Lebensader der Stadt scheinen die Uhren langsamer zu ticken als in den geschäftigen Hochhäusern.

Heritage Village in Bur Dubai. (Foto: spe)

Heritage Village in Bur Dubai. (Foto: Sören Peters)

Möglicher Startpunkt ist die Metrostation Al Fahidi auf der grünen Linie. Von dort aus ist es nur ein kurzer Fußweg bis in die Vergangenheit. Der Al-Mankhool-Road rund 400 Meter folgen bis zum Kreisverkehr, von dort aus sind schon die ersten Windtürme zu sehen – die historische Version der Klimaanlage. Man bekommt einen Eindruck von der Zeit vor dem Öl und dem damit erbundenen Aufbruch ins neue Zeitalter. Durch die engen Gassen geht es weiter zum Ufer des Creek. Dort befindet sich der Ruler’s Court, Sitz der Herrscherfamilie Maktoum. Das satte Grün rund um den Heli-Landeplatz hinterlässt einen Eindruck, wie viel Wasser in die Parks und Gärten der Stadt gepumpt wird.

Wiederum nur 200 Meter weiter gelangt man in den Souk, den Markt in Bur Dubai. Vorbei geht es an aufdringlichen Ladenbesitzern zum Anleger. Die Fahrt mit der Abra (Wassertaxi) auf die andere Seite des Creek. Kosten: ein Dirham (rund 20 Cent). Der Fahrtwind ist eine willkommene Abkühlung und ganz nebenbei eröffnen sich einige neue Perspektiven. Manche Unternehmen bieten auch größere Creek-Touren bis zur Festival City an. Für 120 Dirham kann man eine Abra eine Stunde lang mieten.

Goldsouk in Deira. (Foto: spe)

Goldsouq in Deira. (Foto: Sören Peters)

Auf der anderen Seite, in Deira, befinden sich der Gold- und Gewürzmarkt. Auch dort verschwindet der Eindruck des schnellen Dubai und man fühlt sich an einen orientalischen Basar erinnert. Bedingt durch die Nähe zum Flughafen befinden sich hier auch einige Hotels, zu hören ist jedoch kaum etwas. Zurück in die Boomtown Dubai geht es dann wieder mit der Metro von der Station Al Ras aus.

Sören Peters

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Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

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Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

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