Obdachlose zeigen London-Touristen ihr Viertel

30. Oktober 2012

London

Eine der sechs Routen führt die Besucher zur Brick Lane. (Foto: spe)

Eine der sechs Routen führt die Besucher zur Brick Lane. (Foto: spe)

Neue Blickwinkel ermöglichen und Vorurteile abbauen – das will das informelle Freiwilligen-Netzwerk The Sock Mob. Bei dessen „Unseen Tours“ zeigen Obdachlose Besuchern ihr Viertel. Die Straße erhält eine Stimme. Alle Guides werden professionell geschult und können neben den historischen Fakten auch eigene Erlebnisse in ihre Führungen einfließen lassen. Ferner sollen die Obdachlosen in die Lage versetzt werden, mit einer sinnvollen Tätigkeit etwas Geld zu verdienen. Die Reiseredaktion von Welt online berichtet über eine solche Führung. Ausdrücklich distanziert sich die Organisation vom „Armutstourismus“, heißt es in ihrem Ethos.

Zehn Pfund, also rund zwölf Euro, kostet eine Tour. Davon erhalten die Tourguides 60 Prozent. Die übrigen 40 Prozent fließen in einen Gemeinschaftstopf, aus dem die Obdachlosen noch einmal einen Zuschuss für Transport und Handykosten erhalten. Unterm Strich – so die Berechnung von The Sock Mob – landen acht von den zehn Pfund bei den Guides.

Welche Führungen es gibt, verrät die Homepage.

Sören Peters

Advertisements
, , , , , , , , , , , ,

Über Sören Peters

Jahrgang 1984. Ruhrgebietler, Köln-Immi. Hauptberuflich Redakteur, nebenbei Reiseleiter in London. Verliebt in Thailand und Südostasien. Verheiratet mit einer Portugiesin. Stolzer Papa. Gerne unterwegs, gerne zuhause.

Zeige alle Beiträge von Sören Peters

PAUSE!

Liebe Leser, liev Fründe, seit einigen Wochen hat sich ja hier nichts mehr getan auf der Seite. Mit guten Gründen. Wir sind aus der Stadt in unser Eigenheim gezogen. Statt Artikel zu schreiben stand erstmal das Verlegen von Laminat und das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln im Vordergrund. Und es gibt auch weiterhin viel zu tun in meinem neuen Lebensabschnitt. Nicht nur privat, sondern auch beruflich bin ich stärker eingebunden als noch vor ein paar Monaten. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, den Blog erst einmal auf Eis zu legen und mich nur noch um flickr und Instagram zu kümmern. Ich verzichte bewusst auf die Formulierung, dass ich "schweren Herzens" in die Blogpause wechsel, da ich nichts, was ich zugunsten meiner Familie entscheide, schweren, sondern leichten Herzens tue. Und wo eine Pausetaste ist, gibt's bestimmt auch irgendwo einen Resetknopf. Bleibt mir gewogen.

One Comment - “Obdachlose zeigen London-Touristen ihr Viertel”

  1. Jannet Sagt:

    Well I definitely liked reading it. This subject procured by you is very useful for proper planning.

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: